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Digitale Zahloption sicher umsetzen - Alina Stephanie Bone-Winkel, BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation (1)

Küche - 2025-12 - Seite 66-67: Digitale Zahloption sicher umsetzen Die Pflicht zur digitalen Zahloption kommt. Die Politik treibt das Thema voran - und Gastronomiebetriebe müssen sich rechtzeitig vorbereiten. Unser Expertentipp zeigt, welche Schritte jetzt zählen. > De Einführung einer verpflichtenden digitalen Bezahlmöglichkeit rückt näher. Mit Stand Herbst 2025 liegt zwar noch kein verbindliches Startdatum vor, die Bundesregierung arbeitet jedoch an der konkreten Ausgestaltung und der Bundesrat drängt auf eine zügige Umsetzung. Eine Einführung bis 2027 wird erwartet. Für die Gastronomie heißt das: Mindestens eine digitale Bezahlart neben Bargeld wird künftig verpflichtend sein. Zu den möglichen Verfahren zählen Girocard, Debit- und Kreditkarten, Instant Payments oder Konto-zu-Konto-Zahlungen. Wichtig: Es müssen nicht alle Kartenmarken akzeptiert werden. Eine einzige digitale Lösung reicht aus. … Status quo in der Gastronomie > Trotz der weiten Verbreitung digitaler Zahlarten - 98 Prozent der Deutschen zahlen laut Bitkom (Branchenverband der deutschen Digitalwirtschaft) regelmäßig kontaktlos - akzeptieren 24 Prozent der gastronomischen Betriebe weiterhin ausschließlich Bargeld. Dabei könnten viele Betriebe von der Einführung des bargeldlosen Bezahlens profitieren, wie der „True Value European Report 2025" von Payments Europe feststellt. Laut Report konnten zuletzt 83 Prozent der Händler ihren Umsatz durch zusätzliche Zahlungsmethoden steigern. Alina Stephanie Bone-Winkel, Head of Digital Banking & Financial Services bei Bitkom, begrüßt diese Entwicklung. Die Expertin verweist darauf, dass Länderwie Belgien, Polen, Ungarn, Rumänien, Griechenland und Italien bereits eine verpflichtende Annahme elektronischer Zahlungsmethoden gesetzlich verankert haben. In Staaten wie Schweden oder den Niederlanden sei Kartenzahlung ohnehin längst Standard. Im Vergleich dazu habe Deutschland Nachholbedarf Außerdem sei die Umsetzung für Gastronomiebetriebe hierzulande mittlerweile auch finanziell machbar, argumentiert Bone-Winkel. … Rechtliche Anforderungen beachten > Allerdings bringt die Einführung digitaler Zahlverfahren auch verschiedene rechtliche Anpassungen mit sich. So müssen beispielsweise die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) überarbeiten werden, indem etwa Regelungen für geltende Mindestbeträge und zur Haftung bei technischen Störungen kommuniziert werden. …ff

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