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Hygiene für Profis: Neuer Standard für die Matratzentiefenreinigung (2)

Cost & Logis - 2026-01 - Seite 26-: Hygienisch einwandfreie Hotelbetten sind eine echte Herausforderung, Schutzbezüge, Saugen und Dampfen allesamt keine Hilfen. Die Lösung: Waschen Sie Ihre Matratzen! Rät Journalist und Branchenkenner Jens Rosenbaum. Ein sauberes Hotelbett. Mindestens das dürfen Hotelgäste erwarten. Doch längst nicht alle Betriebe können diese Erwartung erfüllen, wie spätestens seit dem Bericht des Lefo-Instituts aus dem Jahr 1999 klar ist. Die entsprechende Untersuchung zur Hygiene hatte schockierende Ergebnisse zu Tage befördert: Neben Milben und Schimmel fanden die Chemiker weitere derbe Verschmutzungen in Laken, Kissen und Matratzen. Der Aufschrei war groß. Die Hotellerie reagierte, viele Unternehmen führten den Matratzenschutzbezug ein, auch bekannt als Encasing. Gleichzeitig bekamen jene Dienstleister Aufwind, die durch Absaugen, Bedampfen oder chemische Behandlungen Unterstützung im Kampf gegen schmutzige Betten versprachen. 25 Jahre und zahlreiche Untersuchungen später wissen wir: Encasings verschärfen Probleme mit der Hygiene, statt sie zu beseitigen. Denn die meist aus Polyester und Polyamid bestehenden Schutzbezüge brauchen aufwändige Pflege. Aus Kostengründen schrecken viele Betriebe davor zurück. Mit dem Ergebnis, das die Verschmutzung in Hotelbetten wächst. Selbst bei korrekter Pflege bleiben geringe Luftdurchlässigkeit (Schwitzeffekt), störende Geräusche durch Rascheln und eine zu feste Liegefläche. Auch Saugen hilft nicht, die Matratze sauber zu bekommen. Ebenso wenig ist der Einsatz von Dampf die Lösung für eine notwendige Tiefenreinigung. Denn in der Hotellerie übliche, 15 bis 30 Zentimeter dicke Matratzen lassen nicht zu, dass der Dampf in der Tiefe wirken und der Schmutz von dort abgesaugt werden kann…. ff

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