foodservice - 2025-12 - Seite 36-: 1.Was kennzeichnet die Entwicklung der letzten zehn Jahre besonders? „Wir haben gelernt, dass eine kontinuierliche Anpassungsbereitschaft und Resilienz wichtig ist, und diese Linie verfolgen wir. Das reicht von der Integration ins lokale Marktgefüge über die Umstellung auf Schweizer Lieferanten bis hin zu den Herausforderungen während der Pandemie. Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Prozesse bestmöglich zu professionalisieren und zugleich flexibler zu sein.“ 2.Welche Besonderheiten im Angebot und in der Gästeansprache im Vergleich zu L’Osteria Deutschland sind wichtig und erfolgsrelevant? „Das Kernsortiment ist das gleiche, aber wir haben festgestellt, dass wir auf jeden Fall auf die Gäste-Wünsche nach Regionalität und Herkunft sowie auf kulturelle Unterschiede eingehen müssen. Schweizer Fleisch, spezifische Getränke sowie die Preise spiegeln die hiesigen Erwartungen wider. Auch im Social-Media- Auftritt und in der Kommunikation spielt die sprachliche Authentizität, wie etwa die Verwendung von Schweizerdeutsch, eine große Rolle.“ 3.Wie sieht die mittelfristige Strategie für L’Osteria Schweiz aus? „Weiteres Flächenwachstum werden wir hoffentlich 2026 und 2027 umsetzen, wenn wir überzeugende Lagen finden und zugleich das Ziel nachhaltiger Wirtschaftlichkeit realistisch erscheint. Zürich und Bern stehen definitiv ganz oben auf unserer Expansionsliste. Was den Fortschritt unserer Konzept-Entwicklung betrifft, treiben wir die Digitalisierung Gäste- und Mitarbeiter-seitig sowie die Integration der regionalen Wertschöpfung weiter voran. … ff
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