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Sanierung ohne Stillstand: Konstantin Winkler, Geschäftsführer von Bädertec (2)

Top hotel - 2025-12 - Seite 80-81: Sanierung ohne Stillstand Ein modernes Badezimmer im Hotel muss heute Design, Funktion und Nachhaltigkeit vereinen. Im Gespräch erläutert Konstantin Winkler, Geschäftsführer von Bädertec, worauf es bei Sanierungen im laufenden Hotelbetrieb ankommt, welche Trends das Baddesign prägen und welche Fragen sich Hoteliers vor einem Umbau stellen sollten….. > HOTEL+TECHNIK: Herr Winkler, Bädertec ist seit über 30 Jahren auf Hotelbadsanierungen spezialisiert. Wie kam es zu dieser Fokussierung? Konstantin Winkler: Hotelbäder stellen in vielerlei Hinsicht besondere Anforderungen, technisch wie organisatorisch. … Uns hat fasziniert, wie man diesen Erwartungen gerecht werden kann, ohne die Abläufe im Hotelbetrieb zu stören. … Wir wollten diesen Prozess vereinfachen und ein Konzept entwickeln, das Planung, Ausführung und Qualitätssicherung bündelt. Daraus entstand die Idee des schlüsselfertigen Hotelbades und später unser Slogan „Elf Hotelbäder in elf Tagen schlüsselfertig sanieren“. … Können Sie aktuelle Projekte nennen und welche Herausforderungen sie mit sich brachten? Ein Beispiel ist die Teilsanierung der mehr als 250 Bäder im Wangerland Resort in Norddeutschland. Die größte Herausforderung waren Logistik und Zeitplanung, damit der laufende Betrieb ungestört weiter- gehen konnte. In mehreren Hotels im Harz - etwa im Relexa Hotel in Braunlage oder im Hotel Am Kranichsee in Goslar - bestand die Herausforderung darin, auf begrenztem Raum funktionale, aber gleichzeitig ansprechende Bäder zu gestalten. … Kommen wir zu den Trends: Wie wird das Hotelbad der Zukunft aussehen? Das Bad ist längst kein rein funktionaler Raum mehr, sondern ein zentraler Bestandteil des Gästeerlebnisses. Klare Linien, natürliche Materialien und eine stimmungsvolle Beleuchtung sind gefragt. Parallel rückt die Nachhaltigkeit stärker in den Fokus: Wassersparende Armaturen, langlebige Oberflächen, fugenarme Lösungen und recycelbare Materialien gewinnen an Bedeutung. Auch eine barrierearme Gestaltung und smarte Technik, etwa zur Temperatur- oder Verbrauchsregelung, fragen unsere Kunden immer häufiger nach. Kurzum: Design, Funktion und Umweltbewusstsein müssen in Einklang gebracht werden. Apropos smarte Technik: Welche Entwicklungen erwarten Sie hier in den nächsten Jahren? Digitale Systeme, etwa zur Wasserüberwachung oder Energieoptimierung, werden immer wichtiger. …ff

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