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Energiemanagement: Hotellerie unter Strom (1)

Superior Hotel - 2025-03 - Seite 20-23: Hohe Energiekosten und steigende Ansprüche an Nachhaltigkeit stellen Hoteliers vor wachsende Herausforderungen. Wer bestehen will, muss heute mehr tun, als nur den Komfort der Gäste sichern: Energiemanagement wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor - wirtschaftlich wie ökologisch. > Die Hotelbranche zählt zu den energieintensivsten Dienstleistungssektoren. Hotels sind komplexe Gebäude mit einer Vielzahl an Energieverbrauchern. „Die Energiekosten in Hotellerie und Gastronomie machen mittlerweile bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes aus - Tendenz steigend“, schreibt der DEHOGA Bundesverband auf seiner Website. Der Verband, der sich im Rahmen einer Energiekampagne bereits seit 2006 mit dem Thema befasst, schildert in einer Ende 2016 erschienenen Umweltbroschüre, wie bei Beherbergungsbetrieben mit steigender Komfortklasse mehr Energie und Wasser pro Übernachtung benötigt werden. … Ein großer Faktor: die Küche > Doch es gibt Abhilfe. So verfolgt ein professionelles Energiemanagement das Ziel, den Energieverbrauch systematisch zu erfassen, Einsparpotenziale zu identifizieren und durch organisatorische wie auch technologische Maßnahmen die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Und wer sind die Hauptverbraucher im Hotelbetrieb? „In der Gastronomie fallen Energiekosten vor allem in den Bereichen Küche, Kühlung, Beleuchtung und Lüftung an. Kochgeräte wie Backöfen, Herde und Fritteusen sind häufig für über 30 Prozent des Gesamtverbrauchs verantwortlich, dicht gefolgt von Kühl- und Gefrierschränken“, antwortet Lusini Digital, Anbieter von Lösungen für Gastronomie und Hotellerie. „Auch Heizung, Klimaanlagen und Warmwasserbereitung verbrauchen beträchtliche Mengen an Energie. Mit energieeffizienten Geräten und intelligenten Steuerungssystemen lassen sich in diesen Bereichen erhebliche Einsparungen erzielen.“ Verantwortungsbewusst handeln > In der Tat lassen sich laut Experten durch gezieltes Energiemanagement die Kosten um 20 bis 30 Prozent senken. Doch das Thema hat nicht nur eine wirtschaftliche Relevanz. Es geht darum, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Komfort, Wirtschaftlichkeit und ökologischer Verantwortung, also Nachhaltigkeit zu schaffen. Den Energieverbrauch zu verringern heißt nicht nur, die Kosten zu senken, sondern auch die Ressourcen zu schonen, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und somit das Klima zu schützen und verantwortungsbewusst zu handeln. …ff

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