Superior Hotel - 2025-03 - Seite 17-19: Warum ein preisorientiertes Revenue Management Ihr Hotel scheitern lässt. Ein Gastbeitrag von Michael McCartan, Regional Vice President EMEA, IDeaS Revenue Solutions. > In den letzten zehn Jahren hat das preisorientierte Revenue Management-Modell in der Branche an Bedeutung gewonnen. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das darauf abzielt, die Verfügbarkeit über alle Vertriebskanäle hinweg aufrechtzuerhalten, selbst wenn die Nachfrage stark ansteigt, und sich dabei ausschließlich auf dynamische Preisgestaltung stützt, um das Buchungsverhalten zu steuern. Dieser Ansatz, der wegen seiner operativen Flexibilität bevorzugt wird, erfordert, dass Zimmer immer buchbar bleiben und die Verfügbarkeit niemals eingeschränkt wird. … Die dieser Preisgestaltungsmethode zugrunde liegende Grundannahme, dass allein die Flexibilität der Preise die Leistung optimieren kann, lässt jedoch mehrere wichtige Elemente eines effektiven Revenue Managements außer Acht. Dazu gehört insbesondere die strategische Kontrolle der Zimmerkapazität, deren Vernachlässigung die Rentabilität und die operative Integrität beeinträchtigt. Entscheidender Fehler: Preisgestaltung ohne Kontext > Die Möglichkeit, dynamische Preise anzuwenden, ist mittlerweile weit verbreitet und wird von den meisten modernen Systemen problemlos unterstützt. Diese Praxis allein stellt jedoch keine wasserdichte Revenue-Strategie dar. Ohne Kontrolle über ihre Zimmerkapazitäten riskieren Hotels, ihre Gesamtleistung zu beeinträchtigen, insbesondere in Zeiten hoher Auslastung. Es ist zu bedenken, dass die Annahme von hochbewerteten Kurzbuchungen, die Gäste mit niedrigeren Bewertungen und längeren Aufenthalten verdrängen, ein Risiko darstellt. … ff
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