Cost & Logis - 2026-02 - Seite 22-23: Lutz Hübner ist CEO und Chairman der Pink Planet Group, zu der die Firmen ADA Cosmetics International, BWT Water Dispensers sowie BWT water + more gehören. Im Interview spricht er über die Philosophie der Gruppe, nachhaltigen Luxus, eine Revolution im Hotelbad und seine Ziele. > Herr Hübner, Wwe ist die Idee für die Pink Planet Group entstanden? An kaum einem Ort ist Wasser von so zentraler Bedeutung wie im Hotel. Pool, Wäscherei, Küche, Klima, Kaffee, Eiswürfel, Dusche - überall ist Wasser im Spiel. Und überall werden andere Anforderungen gestellt. Bei der Best Water Technology „BWT" haben wir die Technologie, um Wasser im Hotel in höchster Qualität zu garantieren. Uns fehlten aber der Zugang und die Detailkenntnisse über Abläufe in Hotels. Wir gründeten zunächst eine Division mit dem Namen Best Water Hotel, aber erst mit der Akquisition von ADA Cosmetics 2018 haben wir tiefgreifende Hotelkompetenz aufgebaut. ADA Cosmetics hat sich als einer der Weltmarktführer in der Hotelkosmetik auf diesen Markt spezialisiert - mit eigener Forschung und Entwicklung, globaler Marktbearbeitung und einzigartiger Expertise. Uns war klar: Wenn wir Wasser und Kosmetik strategisch zusammenführen, können wir die Infrastruktur des Hotelbads neu denken. Die Pandemie und die Schließung von Hotels weltweit haben uns kurzfristig aufgehalten, aber wir haben an der Idee festgehalten. … Wie groß ist die Pink Planet Group heute? Wir erwirtschaften rund 340 Millionen Euro Jahresumsatz und beschäftigen weltweit 1.200 Mitarbeiter. Mit ADA Cosmetics als globalem Innovationsführer für Hotelkosmetik, mit BWT Water Dispensing für gefiltertes und mineralisiertes Trinkwasser und mit BWT water + more für Kaffee- und Teewasserfiltration. Entscheidend ist aber nicht die Größe, sondern unsere Kompetenz. … Hygiene, sagen Sie, ist bei Hotelkosmetik ein Problem: Refill-Systeme bieten demnach Eintrittstore für Keime aller Art. das müssen sie erläutern. Das hat die Branche einschließlich uns lange vermutet. Es stimmt aber nicht, was in einer Studie des renommierten Hygieneinstituts Rhein-Waal bewiesen wurde. Das Nachfüllen von Kosmetikspendern ist grundsätzlich kein Problem. In der Studie wurde nachgewiesen, dass die Konstruktion der Pumpe maßgeblich für die bakterielle Kontamination in Kosmetikspendern ist - nicht nur im Hotel, auch im Einzelhandel. Bei den allermeisten marktüblichen Pumpen kann sich Wasser im Pumpkopf sammeln. Daraus entsteht ein Biofilm, der über die Belüftungsöffnung beim Pumpen in den Spender gelangt. Nach spätestens 20 Tagen steigt die Kontamination exponentiell an. Deshalb bieten wir zwei technologische Lösungen an: Das SmartCare System mit patentierter Membrantechnologie und Produktabgabe nach unten lässt keine Rückverkeimung zu und ist damit eines der hygienisch sichersten Systeme weltweit. Alternativ haben wir eine neue Pumpe entwickelt, die aufgrund eines patentierten Ablaufsystems stehendes Wasser im Pumpkopfverhindert. Zudem ist die Pumpe einschließlich der Feder aus einem Kunststoff und damit als weltweit erste vollständig recycelbar. … ff
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