First Class - 2026-01 - Seite 6-: Dieser Satz fiel vor kurzem in einem Bericht im Zusammenhang mit dem Inferno von Crans-Montana. Die Aussage ist unmissverständlich: Prävention muss Chefsache sein. Keine Momentaufnahme und keine Kosmetik. Verantwortungsvolle Prävention muss von oben nach unten gelebt und allen Beschäftigten bis hin zu Azubi und Minijobber in „Fleisch und Blut" übergehen. Baulicher Brandschutz, z. B. Materialauswahl (Gebäude, Einrichtung, Deko), Planung von Flucht- und Rettungswegen oder Schaffung von Brand- und Rauchabschnitten. Technische Prävention: z. B. Installation und Instandhaltung von Brandmelde- und Löschanlagen, Sicherheitsbeleuchtungen etc. Organisatorischer Brandschutz: Beachtung allgemeiner behördlicher Vorschriften und Aufstellen hausinterner Regeln und Vorgehensweisen: Geschäftsleitung (z. B. Beauftragung gesetzlicher Revisionen, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragter, Durchführung von Evakuierungsübungen) Haustechnik (z. B. Freihalten von Fluchtwegen, Wartung technischer Anlagen, Beaufsichtigung von Fremdfirmen) … Idealerweise gibt man Überprüfung, Optimierung und Umsetzung aller sicherheitsrelevanten Themen verantwortlich in eine Hand. Das entlastet Betreiber und Investoren, verhindert Informationsverluste, spart Zeit und reduziert Kosten. Aus mehr als zwanzigjähriger Erfahrung wissen wir, dass viele Schäden vermeidbar oder zumindest begrenzbar sind. Nicht nur in Bezug auf Brandschutz, sondern auch Schäden durch Leitungswasser, Starkregen oder Datenschutz-/ Cybervorfälle ... Der Kern unserer Arbeit liegt daher zunehmend in der vorbeugenden und fachübergreifenden Schadensverhütung. ... ff
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