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Housekeeping: Mehr als schöner Schein (1)

AHGZ - 2025-22 - Seite 21-: Sauberkeit ist in Hotels eine Pflichtaufgabe, welche effizient und nachhaltig erledigt werden muss. Die Materialwahl des Interieurs spielt eine wichtige Rolle. > Ein gelungenes Interior Design dient Hotels als Differenzierungskriterium und trägt entscheidend dazu bei, eine Wohlfühlatmosphäre zu kreieren. Insofern ist es kein Wunder, dass immer mehr Hoteliers bei der Einrichtungsgestaltung auf professionelle Interior Designer vertrauen. … Housekeeping bereits bei der Einrichtungsplanung einbeziehen „Bei der Auswahl von Textilien spielen neben Design vor allem Praktikabilität, Langlebigkeit und Sicherheit eine Rolle“, erläutert Julia von Klitzing, Prokuristin des Hotelkompetenzzentrums in Oberschleißheim. „Für das Housekeeping sind pflegeleichte Materialien entscheidend, die maschinenwaschbar, schnell trocknend und nicht zu schwer im Handling sind.“ Um hier auf der sicheren Seite zu sein, raten Fachleute daher, das Housekeeping schon früh - am besten im Planungsstadium - in die Gestaltung der Zimmer und Räume mit einzubeziehen. Letztlich wissen Hausdamen und ihre männlichen Kollegen am besten, wie gut oder schlecht sich die einzelnen Materialien waschen und reinigen lassen. … Besonderes Augenmerk liegt auf Bettwaren, das beginnt bei den Betten und Inlets und geht bis hin zu den Bezügen, Laken und Überwürfen. Die Seezeitlodge hat eine eigene Wäscherei, die vor kurzem erst vergrößert wurde, mit dem Ziel, die Frotteewaren künftig durchwegs selbst zu waschen und zu pflegen. Die Flachwäsche jedoch geht außer Haus, schon weil für eine Vier-Meter-Mangel kein Platz ist. Als neue Modelle für die Betten gesucht wurden, entschied man sich für die Waren von FBF Fränkische Bettwarenfabrik. Die letzten Investitionen betrafen neue Bettdecken und Kopfkissen, auch hier war Beil involviert. … An Nachhaltigkeit führt heute kein Weg mehr vorbei > Weitere essenzielle Themen im Roomservice sind Effizienz und Nachhaltigkeit. Housekeeping ohne einen scharfen Blick darauf zu betreiben, sei heute undenkbar, bekennt Barbara Winkler, Geschäftsführerin der Kaiserlodge: „Es ist ein zweischneidiges Schwert, weil es permanent darum geht, wie viel sich an Chemie, Arbeit, Material und Ressourcen einsparen lässt, ohne einen eklatanten Qualitätsverlust in Kauf nehmen zu müssen.“ Moderne Technik kann dabei unterstützen. Auf Anraten von Andrea Pfleger wird in der Kaiserlodge die gesamte Reinigungschemie über eine eigene Dosieranlage abgewickelt. …ff

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