Cost & Logis - 2025-07 - Seite 9-: Die Hotellerie wirft der Politik vor, mangelhafte Rahmenbedingungen vorzugeben. Mit der Konsequenz, dass die Profitabilität leidet. Die Branche moniert zudem, die ihrer Meinung nach oft überhöhten Pachten der Hoteleigentümer. Gästen fehle die Bereitschaft, höhere Preise zu zahlen. Dabei ist es entscheidend, auf der Suche nach Ursachen bei sich und seinem Unternehmen anzufangen, sich klar zu positionieren, und kontinuierlich in sein Haus und seine Marke zu investieren. Von 2008 bis 2019 erlebten wir eine großartige Zeit, in der auf ein Rekordjahr das nächste folgte. Die anschließende Pandemie war eine Zäsur. Doch Betreiber, die ihre Hausaufgaben gemacht haben, stehen heute als Gewinner dar. Wir Hoteliers müssen uns jeden Tag fragen, wie wir den Aufenthalt unserer Gäste einzigartig gestalten können. Gelingt das, wird es auf Bewertungsplattformen und in sozialen Medien entsprechend kommentiert. Was nicht zuletzt einen positiven Einfluss auf die Durchschnittsraten hat. Gäste sind nicht bereit, für langweiligen Service und müde Produkte mehr als hundert Euro pro Nacht auszugeben. Sicher ist das auskömmliche Wirtschaften nicht einfach, wenn Personalkosten ständig steigen. Deshalb ist der Einsatz von Systemen, die den Personaleinsatz pro Schicht optimieren, von entscheidender Bedeutung. Das Forecasting der täglichen Check-ins und -outs sowie der Zahl der Frühstücks- Gäste helfen, die Produktivität entscheidend zu steigern. Der Einkauf über digitale Bestellplattformen zur Optimierung der Sachkosten ist ein weiteres Mittel, um die inflationären Kosten im Griff zu behalten und Gewinne zu sichern. ... ff
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