AHGZ - 2025-19 - Seite 26-: Qualität zählt, Komfort ist gefragt und Interieurs im Nullachtfünfzehn-Look sind out. Reichlich Farbe und der clevere Mix aus unterschiedlichen Stühlen, Sesseln und Tischen bringen frischen Pep ins Restaurant. Beispiele aus der Praxis. > Die Ausstattung eines Gastronomiebetriebs ist ohne Zweifel entscheidend für das Wohlgefühl der Gäste. Umso besser, wenn man als Wirt die Möglichkeit hat, mit seinen Gestaltungsideen aus dem Vollen zu schöpfen. Thomas Winklhofer hatte dieses Glück. Zusammen mit seinem Bruder Christian übernahm er den Tassilogarten in München-Giesing - nach langem Leerstand. … Bei der Auswahl der Stühle und Tische setzte Winklhofer auf einen hübschen Mix: Die 85 Stapelstühle für den Innenbereich sind ohne Lehne im klassischem Wirtshaus-Stil in Wenge-Farbe. Sie bekamen abwechselnd grasgrüne und weinrote Polster. „Stühle ohne Polster wären für uns nichts gewesen“, sagt Winklhofer, „die Leute hier im Wohnviertel dürfen bei uns gerne länger sitzen - und sie sollen natürlich wiederkommen.“ Um den optimalen Stuhl zu finden, fuhr der Wirt persönlich zur Firma Objekt M nach Franken. Bei den Stoffen legte er sein Augenmerk robusten Material mit Antifleckbeschichtung, wobei zusätzlicher Stoff für eventuelle Reparaturen bestellt wurde. Die quadratischen, langen und runden Tische - mit Platten aus geräucherter Eiche - haben Tischsäulen von Vega mit schwarzem Vierfußgestell aus Stahl. Ein Blickfang gleich am Eingang ist der Maastrichter Pokertisch: ein hoher „alter brauner Café-Tisch“, den der Wirt bei Super-Stuhl fand, ein Anbieter von neuen und gebrauchten Möbeln. Rund um den Hochtisch stehen sechs Barhocker von Objekt M, die von vielen Gästen gern genutzt werden. „Wir sind zwar ein Wirtshaus“, sagt Thomas Winklhofer, „aber wir wollten uns schon etwas abgrenzen.... ff
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