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Steuer und Gehalt: Neue Vorschriften für Minijobs

Gastronomie&Hotel Impulse - 2022-03 - Seite 8-: Seit dem 1. Oktober 2022 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 12 Euro brutto die Stunde. Damit steigt auch die Verdienstgrenze bei den Minijobs auf 520 Euro pro Monat. In diesem Zusammenhang wird auch die Verdienstgrenze bei den Midijobs angehoben, und zwar deutlich auf 1.600 Euro im Monat. Einige Punkte, die in der DEHOGA-Beratungspraxis öfter einmal auftauchen: Der Mindestlohn ist auch dann zu zahlen, wenn ein Tarifvertrag niedrigere Werte vorsieht. Im DEHOGA betrifft das die Entgelttarifverträge in Mecklenburg- Vorpommern und Schleswig-Holstein, die vor der außerplanmäßigen Mindestlohnerhöhung abgeschlossen worden sind und noch laufen. Der Arbeitgeber muss hier den gezahlten Stundenlohn auf das Mindestlohnniveau anheben. Minijobber können aufgrund der neuen und dynamisierten Verdienstgrenze de facto auf Mindestlohnniveau zukünftig bis zu 10 Stunden pro Woche arbeiten. Daraus ergibt sich (bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung) eine Jahresverdienstgrenze von maximal 6.240 €. Diese Grenze kann überschritten werden, wenn gelegentlich und unvorhersehbar die 520-Euro-Grenze bis maximal zum Doppelten (= 1.040 €) überschritten wird. ...ff

 

 

  

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