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Alles was Recht ist: Mixed-Use-Immobilien

hotelbau - 2022-05 - Seite 15-: Jeder kennt sie: die Landmarkimmobilie mit großzügigem Foyer - gähnende Leere, ungenutzte Chancen. Die Alternative ist eine Hotellobby mit F&B und Co-Working-Angebot. Die weitere Nutzungspalette des Gebäudes umfasst meist klassische Hotellerie, Apartments mit Longstay- oder Shortstay-Ausrichtung (temporäres Wohnen), qualitative Miet- oder Eigentumswohnungen, die von der Lebendigkeit des Hotels und seinem Service profitieren, und ergänzend ein Fitnessstudio mit Wellnessangebot, Retailer und Dienstleister. Die Vorteile einer Mixed-Use-Immobilie sind mehr Frequenz, effizientere Nutzung, größere Attraktivität, Cross-Selling und damit ein höherer Immobilienwert. Wie bekommt man das alles rechtlich unter einen Hut? Worauf ist zu achten? Zunächst zur Grundstücksauswahl: An welchen Standorten wird eine Mixed-Use-Immobilie genehmigt? Infrage kommen Grundstücke, für die eine Mischnutzung zulässig ist. Genauer gesagt stellt die Stadt die Bebauungspläne auf („B-Plan"). Im B-Plan setzt sie für bestimmte Areale bestimmte Gebietsarten fest, die in der Baunutzungsverordnung als Katalog definiert und beschrieben sind. Für Mixed-Use-Immobilien gut geeignet sind die Gebietsarten „Mischgebiet", „Kerngebiet", „urbanes Gebiet"; weniger geeignet ist zum Beispiel ein „reines Wohngebiet". Der B-Plan definiert hier das Soll. Wichtig ist auch das Ist, also die vorzufindende Mischintensität. ... ff

 

 

  

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