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Dorfkneipe Hoeste in Ahaus-Wüllen Ein Place to be nach der Pandemie

Gastrotel - 2022-03/04 - Seite 12-13: Ein Best-Practice-Beispiel aus dem Münsterland zeigt, was digitale Gastronomie in verlassenen Innenstädten schaffen kann> Seit über einem Jahr lag die Höstenpumpe, Restaurant und Dorfkneipe in Wüllen, einem Stadtteil der Digitalstadt Ahaus, verlassen da. Coronabedingt gab der ehemalige Betreiber den Betrieb auf, jetzt wurde er von zwei jungen Brüdern dank digitaler Unterstützung wieder zum Leben erweckt. Ende Juni 2022 eröffneten Ludwig (25) und Kilian (27) Groten die neue Hoeste mit erstmal i2o Sitzplätzen auf der Terrasse und einem Angebot an Getränken und Snacks. Ein echtes Speiseangebot gab es zum Start nicht, da die Innenräume noch renoviert wurden und für die Küche auch kein Personal zu finden war. Bestellen, Musik hören und zahlen per Smartphone: Ohne Gastronomieerfahrung planten die Brüder, ihren neuen Betrieb so digital wie möglich aufzubauen. Um richtig effizient zu arbeiten und den Personaleinsatz auf ein Minimum zu beschränken, kam für Ludwig Groten nur der Einsatz von Self Ordering durch die Gäste in Frage. Da viele Ahauser Gastronomen (von Imbiss über Steakhaus bis zum Club) bereits die Software chayns für Bestell- und Bezahlprozesse (Selforder) nutzen, war es nur logisch, das bekannte System auch in der Hoeste einzuführen. Jetzt scannen die Gäste die QR-Codes auf den Tischen, bestellen über die digitale Speisekarte und bezahlen auch direkt per Smartphone. Bargeld gibt es in der Hoeste nicht. Selbst die Musik wird nicht über eine klassische Jukebox ausgewählt, sondern über einen Menüpunkt auf der Website. Die Gäste können sich mit ihren mobilen Endgeräten durch die vorher festgelegten Playlisten forsten und einen Song auf die Warteschlange setzen. Automatisch spielen die Musikboxen den gewünschten Song des Gastes, ohne dass sich jemand vordrängeln kann. ... ff

 

 

  

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