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Serviced Apartments: Limehome hat große Pläne

AHGZ - 2022-37/38 - Seite 28-: Das junge Unternehmen aus München setzt voll auf Apartments und eine komplett digitalisierte Customer Journey. Die Gruppe expandiert in weitere Märkte und will größter Anbieter in dem Segment in Europa werden> Bei Limehome ist viel in Bewegung. Den nicht nur die Zahl der Einheiten, Standorte und Märkte wächst bei dem erst 2018 gegründeten Serviced-Apartment-Anbieter mit stark digitalisiertem Geschäftsmodell schnell, auch die Zahl der Mitarbeiter hat zugelegt. Daher zieht das Münchner Unternehmen in neue Start-up-Büros im neuen Münchner Werksviertel, dem früheren Kunstpark Ost. Es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln. „Dort ist Limehome seinerzeit auch entstanden“, sagt Ricky Bichel, Head of International Expansion bei der Gruppe. Der Luxemburger ist vor rund drei Jahren zu Limehome gestoßen. Wie die Unternehmensgründer, aber auch viele andere Mitarbeiter, hat auch Bichel zuvor in der Unternehmensberatung gearbeitet und sich dort mit den Schnittstellen von Hotellerie und Immobilienbereich beschäftigt, etwa bei Treugast und dem Immobiliendienstleister Christie & Co. Dabei fielen den Beratern einige Besonderheiten des Geschäftsmodells Hotellerie auf, und sie machten dabei Marktlücken aus, die sie mit ihrem eigenen Unternehmen besetzen wollten. So machten Personalknappheit und stetig steigende Kosten der Branche zu schaffen. Ein digitalisiertes Konzept könnte viele der Problemansätze der Hotellerie lösen und neues Potenzial in das Geschäftsmodell bringen, befanden die Gründer von Limehome. So sind dank der schlanken Strukturen etwa keine Mindestgrößen bei neuen Häusern nötig, da auch mit wenigen beziehungsweise dezentralen Einheiten an einem Standort schon Gewinn erwirtschaftet werden kann. „Wiederkehrende Prozesse bringen viel Einsparpotenzial mit sich“, so Bichel. ... ff

 

 

  

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