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Strategischer Einkauf mit KI: Henning Hatje, Lhotse: „Viel Einsparpotenzial"

Superior Hotel - 2022-03 - Seite 16-17: Über taktische Beschaffung und die Suche nach den besten Lieferanten spricht Henning Hatje, Co-Gründer der Plattform Lhotse> Herr Hatje, Start-ups treten gemeinhin an, um eine bestehende Situation zu optimieren. In der Ist-Situation bestellt ein Hotelier seinen Bedarf bestenfalls bei einer auf die Hotellerie spezialisierten Einkaufsgesellschaft. Was können Sie noch besser als eine Einkaufsgesellschaft? Während eine Einkaufsgesellschaft das Ziel verfolgt, möglichst gesamtheitlich alles „unter einen Hut" zu bekommen, fokussiert sich Lhotse auf einen Teilbereich, nämlich den taktischen Einkauf. Lhotse hat ein einfach zu integrierendes Tool entwickelt, das die wichtigsten Herausforderungen der taktischen Beschaffung angeht. Dabei ermöglicht es Lhotse den Beschaffungsteams, auf einfache Weise wettbewerbsfähige Angebote für den taktischen Ausgabenbedarf zu erhalten. Was verstehen Sie unter strategischem Einkauf und taktischer Beschaffung? Der strategische Einkauf konzentriert sich oft auf die langfristigen strategischen Verantwortlichkeiten der Beschaffungsabteilung, während der taktische Einkauf sich auf die nicht-strategischen alltäglichen indirekten Einkäufe bezieht, die das Unternehmen am Laufen halten. In den meisten Organisationen machen indirekte Produkte und Dienstleistungen bis zu 80 Prozent der Kauftransaktionen und bis zu 40 Prozent der Gesamtausgaben aus, werden jedoch oft vernachlässigt, weil sie nicht als Priorität angesehen werden. Es bleibt also noch viel Kosteneinsparpotenzial in diesem Bereich. ... ff

 

 

  

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