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Manager im Gespräch: „Sie sind ja schon 50...“ / Antonella Rösch, Hotel am Bach in Hinterzarten

First Class - 2022-09 - Seite 14-15: Um sich den Traum vom eigenen Hotel zu erfüllen, ließ Antonella Rösch ihr altes Leben hinter sich. Heute bilden ihr Hotel am Bach und sie eine Einheit. > first class: Frau Rösch, Haben Sie einen Tipp für angehende Kollegen, die ihr eigenes Hotel gründen wollen? Man sollte sehr genau hinschauen, worin die eigenen Beweggründe liegen, um ein Hotel zu eröffnen. Ich finde es wichtig zu erkennen, was den eigenen Antrieb darstellt. Man sollte sich selbst reflektieren und sehen, wo zum Beispiel die eigenen Stärken liegen und aus welchem Grund man etwas unternehmen möchte. Sachlich, wertschätzend und respektvoll mit jeder Begegnung umzugehen, ist eine Kunst. Diese will erlernt und gepflegt werden. Was treibt Sie an? Meine Motivation ist die Liebe zu meiner Familie. Diese gibt mir Kraft. Aber auch die Verbindung zur geistigen Welt stärkt mich. Außerdem bestätigt mich die Begeisterung und die Wert¬schätzung der Gäste. Die Menschen erzählen hier viel und öffnen sich. … Was waren oder sind die größten Herausforderungen für Sie? Es gab viele Herausforderungen, zum Beispiel beim Hauskauf. Wir sind hier reingestürzt und die Finanzierung war noch nicht einmal geklärt. Ich musste die Männer-Domäne, die Welt der Banker und Finanziers, erst einmal von meinem Konzept überzeugen. Am Ende waren alle positiv überrascht. Sie meinten dennoch: ‚Frau Rösch, Sie sind ja schon 50.' Letztendlich machte unsere Hausbank trotzdem mit. …ff

 

 

  

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