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Nachhaltigkeit # Ernährung: Das neue Normal

AHGZ - 2022-35/36 - Seite 1016-1018: Das Gastgewerbe in Deutschland stellt sich immer öfter fleischfrei und nachhaltig auf. Drei Beispiele aus Systemgastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung> Die Marktpräsenz von vegetarischem Fleischersatz auf Basis von Erbsen, Soja oder Bohnen wird in den nächsten Jahren weiter zulegen. Nicht nur Experten aus der Lebensmittelindustrie sind sich darin einig, sondern auch die Konsumenten internationaler Märkte. Laut einer aktuellen in sieben Ländern durchgeführten Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) sagten zwei Drittel der 3700 Befragten, sie hätten alternative Proteine bereits probiert. Zudem halten drei Viertel der Teilnehmer Fleischersatz für gesünder als tierische Proteine. Der Preis spiele allerdings eine bedeutende Rolle: Sojaprodukte und andere pflanzliche Proteinquellen dürften demnach nicht teurer sein als Fleisch. Laut Umfrageergebnis liegt die durchschnittliche Preisakzeptanz zwischen 50 und 90 Prozent des tierischen Originals. Diese Einschätzung stützen auch Daten des Ernährungsreports 2022 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Seite 21). Demnach esse nur noch ein Viertel der Befragten täglich Fleisch und Wurst, 2015 waren es noch 34 Prozent. 14 Prozent der unter 30-Jährigen konsumierten täglich vegetarische oder vegane Alternativen. ... ff

 

 

  

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