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Glücksmomente à la Selecta

foodservice - 2022-09 - Seite 16-17: Im 2. Quartal 2022 legt Selecta ordentlich zu. Ein Wachstumsmotor sind laut Unternehmen Foodtech-Lösungen wie Mikromärkte und intelligente Kühlschränke. Doch ganz so rosig sind die Zeiten noch nicht. > Der Schweizer Automatenspezialist profitiert laut eigener Aussage von der neuen Reiselust und der Rückkehr vieler Beschäftigter ins Büro. Dennoch hat Selecta nach wie vor ein strukturelles Problem - das soll der Top-Manager und CEO Christian Schmitz lösen. Lang vorbei sind die Zeiten, in denen Selecta milliardenschwere Umsätze einfahren konnte. Das Problem bei Selecta ist seit Jahren der Reingewinn - und die milliardenschweren Schulden. 2019 wurde daher ein kurz bevorstehender Börsengang abgesagt. Der Umsatz vor der Pandemie betrug 1,4 Mrd. Euro, fiel dann auf 1,0 Mrd. Euro und blieb 2021stabil bei 1,0 Mrd. Euro. Die Problemmärkte Frankreich und Großbritannien zerrten damals arg an der Mutter. Und dann kam auch noch die Pandemie. Ohne den akquirierten 175-Mio.-Euro-Rettungsschirm des US-Private-Equity-Investors KKR, der Selecta seit dem Jahr 2015 besitzt, wäre das Unternehmen inzwischen wohl in Teile zerschlagen oder billig verkauft worden. Der Umsatz in Quartal II/2022 gestaltet sich für das Foodtech-Unternehmen mit einem großen Vertriebsnetz in Europa mit 298,3 Millionen Euro durchaus positiv. …ff

 

 

  

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