· 

Ausbildungsreform: Die Neuen

foodservice - 2022-09 - Seite 44-45: Knapp zehn Jahre war die Ausbildungsreform in der Mache. Was ist neu und wie reagiert die Branche? Am 1. August sind die neuen Ausbildungsordnungen fürs Gastgewerbe in Kraft getreten. Ein knappes Jahrzehnt wurde darum gerungen, was der Nachwuchs lernen muss. Herausgekommen sind sieben Berufe - zwei davon ganz neu, zwei betreffen die Hotellerie. „Mit dem neuen Regelwerk wird die duale Ausbildung für den Nachwuchs wie für die Betriebe noch attraktiver, arbeitsmarktnäher und differenzierter“, ist Guido Zöllick, Präsident des Dehoga Bundesverbandes, überzeugt, und Claudia Tiedge, die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft NGG, stimmt ihm zu: „Mit modernen Berufen steigt die Chance, wieder mehr junge Menschen für die Arbeit im Gastgewerbe zu begeistern und damit Auszubildende zu gewinnen.“ In der Traube Tonbach, Baiersbronn, einem der wichtigsten Ausbildungsbetriebe der deutschen Spitzengastronomie, fällt das Urteil vorsichtiger aus. „In Summe ist die Reform zunächst einmal dringend notwendig gewesen, um die Branche auch auf der Ausbildungsseite wieder etwas attraktiver zu machen und neue Wege in die Berufe gerade auch für Quereinsteiger zu schaffen“, sagt Sebastian Finkbeiner aus der Geschäftsführung. „Sicherlich war nicht alles umsetzbar, was sich viele innovative Ausbildungsbetriebe gewünscht hätten, doch die Branche besteht nun einmal aus einer vielfältigen Bandbreite an Betrieben - und die Neuordnung muss letztlich für alle umsetzbar sein. Da bleibt der eine oder andere Kompromiss nicht aus.“ … Gastronomie-Fokus: Fachfrau & Fachmann für Systemgastronomie … Fachfrau & Fachmann für Restaurants & Veranstaltungsgastronomie … Schwerpunkt Küche: Köchin & Koch … Fachkraft Küche …ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0