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Statement zur Energiekrise: Wenn Gas knapp wird

Gastronomie&Hotel Impulse - 2022-02 - Seite 6-7: In Krisenzeiten wie diesen, muss jeder einen Beitrag dazu leisten, damit wir aus der Abhängigkeit von russischer Energie herauskommen. Das gilt natürlich auch für die Hotellerie. Aber inwieweit sind die Konzepte überhaupt auf die Hotellerie übertragbar? Könnten wir in der Branche denn damit umgehen, wenn uns gegebenenfalls von heute auf morgen das Gas abgestellt wird? Dem geht Rolf Seelige-Steinhoff, Geschäftsführer der Seetel-Hotels auf Usedom, mit diesem Blogpost nach. … > „Wir bei den SEETELHOTELS auf Usedom haben fast in jedem Haus entsprechende Angebote, um den Gast auch einen längeren wunderschönen Urlaub anbieten zu können. Ebenso ist auch die gesamte gastronomische Versorgung so ausgebaut, dass wir zu unterschiedlichsten Uhrzeiten eine umfangreiche kulinarische Vielfalt anbieten können. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Umsatzstruktur anteilig deutlich geringer im Logisbereich, sondern stärker in der Gastronomie und den sonstigen Bereichen (Wellness, Spa etc.) anfällt. Demzufolge teilt sich auch die reine Kostenstruktur, speziell bei den Energiekosten, technisch anders auf. Denn gerade umfangreiche Küchen, wie wir sie heutzutage haben, sind auch energieintensive Einrichtungen. Und gerade Gas eignet sich in vielen Bereichen exzellent dafür, um dem Gast optimale Produkte anbieten zu können. Darüber hinaus wird in den Wellness- und Spa-Einrichtungen mit den Schwimmbädern, den verschiedenen Dampfkabinen etc., sehr viel thermische Energie gebraucht, welche bei uns fast ausschließlich mit Gas erzeugt wird. Wenn wir also beispielsweise die Reduktion von 25% unseres Gasverbrauches erzielen müssen, wird unser Geschäftsmodell komplett vom Ergebnis her in Frage gestellt. Wir brauchen einen sehr großen Bedarf des Gases für die wärmetechnische Versorgung der Zimmer, sowie auch für den Warmwasserbereich. Das heißt, um eine Einsparung vorzunehmen, müssen wir die Anzahl von Zimmern reduzieren. …ff

 

 

  

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