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Wir räumen mit Vorurteilen gegen die Cloud auf / Eva-Maria Bleifuss, Guestline

Cost & Logis - 2022-07 - Seite 20-21: Eva-Maria Bleifuss ist Head of Operations von Technologie-Anbieter Guestline. Cost & Logis sprach mit ihr über den Trend zu Cloud-Lösungen, das Auslaufen server-basierter Systeme, Möglichkeiten für mehr Direktgeschäft und den digitalen Stand in der deutschen Hotellerie > Der Trend zu Cloud-basierten Software-Lösungen ist offensichtlich. Das gilt auch für die Hotellerie. Frau Bleifuss, wie stellt sich die Situation aus Ihrer Sicht dar? Die Pandemie hat den Trend zur cloud-basierten Softwarelösung beschleunigt. Die Mehrheit der Betriebe in der deutschen Hotellerie setzt aber offenbar nach wie vor auf server-basierte Systeme. Das gilt zumindest für Bayern, wie eine Umfrage des dortigen DEHOGA-Landesverbandes ergab. Demnach setzen 60 Prozent nach wie vor auf Server, 20 Prozent auf die Cloud, weitere 20 Prozent setzen noch gar kein System ein. Hoteliers, die sich mit dem Thema beschäftigen, ziehen in der Regel ein cloud-basiertes Produkt in Erwägung. Die Zahl technologischer Anbieter für die Branche, die den Hotels Cloud-Lösungen anbieten, ist groß und wächst weiter. Wie heben Sie sich in diesem harten Wettbewerbsumfeld ab? Einerseits versuchen wir, die Guest Journey für das Hotel end to end abzubilden. Dank einer Verknüpfung mit Google können wir den Hotels helfen, mehr Direktbuchungen zu generieren. Über den DBM Google Connector werden ihre Preise auf diese Weise direkt in die Suchergebnisse eingespielt. Außerdem sorgen wir dafür, dass Hotels dank smarter Lösungen Warteschlangen vor der Rezeption vermeiden können, digitalisieren den Check-in- als auch den Check-out-Prozess. Nicht zuletzt zeigen wir auf den Märkten der DACH-Region vor Ort Präsenz, bieten deutschsprachigen Support. Unsere Mitarbeiter kommen zu rund 80 Prozent aus der Hotellerie, wissen also genau, von was unsere Kunden sprechen. ... ff

 

 

  

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