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Best Practice: Die Gesprächskultur beflügeln / Öschberghof

AHGZ - 2022-33/34 - Seite 24-: Der Öschberghof bietet seinen Mitarbeitern viel. Seit einiger Zeit gibt es in dem 5-Sterne-superior-Hotel in Donaueschingen sogar einen eigenen Seelsorger und Sorgenfresser. Die ahgz hat nachgefragt> Rainer Schwarz, seit dem vergangenen Jahr sind Sie im Öschberghof als Seelsorger und Sorgenfresser im Einsatz. Wie kam es dazu? Schwarz: Seit fast 18 Jahren bin ich im PR-Bereich für den Öschberghof tätig. Im letzten Frühjahr saßen Alexander Aisenbrey und ich zusammen, dabei habe ich von meinen Weiterbildungen erzählt, die ich im psychologischen und mediatorischen Bereich absolviert habe. Das hat sich gut getroffen mit dem Anliegen, den Mitarbeitern im Öschberghof ein erweitertes Gesprächsangebot zu bieten - eben einen Ansprechpartner für Sorgen und Fragestellungen rund um Berufs- und Privatleben. 14 Tage später war ich in Amt und Würden. Aisenbrey: Die Motivation unserer Gastgeber ist ein zentraler Punkt. Kommunikation spielt dabei eine Hauptrolle. Bedingt durch die schiere Größe unseres Hauses mit rund 440 Kollegen haben wir festgestellt, dass man einfach nicht so nah dran ist am Einzelnen, wie wir uns das wünschen. Zudem haben wir festgestellt, dass die Mitarbeiter nicht mit allen Dingen zu uns kommen, die sie belasten. Es ging uns darum, Kommunikationsdefizite auszugleichen und die Gesprächskultur zu beflügeln. ... Was kann ein Hotelier tun, der Vergleichbares bieten will? Schwarz: Ich würde erst mal im unmittelbaren Umfeld nach einem Anbieter schauen und dann bei berufsständischen Vereinigungen gezielt nachfragen. Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass das Bewusstsein in der Gesellschaft insgesamt wächst. Mittlerweile gibt es ja ein großes Angebot rund um Coaching, Mediation, Psychologie. ... ff

 

 

  

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