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Transformation: Hotels justieren sich neu

AHGZ - 2022-31/32 - Seite 28-: Coronakrise und Ukraine-Krieg haben den Druck zur Veränderung, der auf Hotelbetreibern und Investoren lastet, noch einmal jäh erhöht. Die schon zuvor absehbaren Themen wie der demografische Wandel und Bedarf nach Digitalisierung bleiben ebenfalls auf der Agenda. Wie sich Hoteliers auf die Herausforderungen einstellen können> Die vergangenen zwei Jahre haben die Hotellerie heftig aufgemischt. Die Herausforderungen der Corona- Pandemie und der daraus resultierenden Reisebeschränkungen stellten etablierte Geschäftsmodelle auf den Kopf, warfen durchgeplante Finanzierungen über den Haufen und zwangen die Branche, sich teilweise neu zu erfinden. Und dieser Druck zur Veränderung bleibt bestehen. Zwar ist im laufenden Jahr - nach 2020 und 2021 erstmals wieder ohne Beherbergungsverbot für Freizeitreisende im ersten Halbjahr - die Nachfrage nach Hotelübernachtungen mit Macht zurückgekommen. Doch Hoteliers und Hoteleigentümer müssen angesichts vieler Unwägbarkeiten weiterhin höchst agil bleiben. Wie verändert sich die Nachfrage inländischer Gäste, wenn ausländische Ziele wieder leichter erreichbar sind? Welche ausländischen Quellmärkte kommen wann und in welcher Stärke zurück? Wie lange bleibt der chinesische Reisemarkt weitgehend abgeschottet? Diese Fragen bewegten die Betreiber und Investoren schon vor der russischen Invasion in der Ukraine. Diese hat neue Probleme aufgeworfen. Weiterhin stockende Lieferketten, hohe und kaum kalkulierbare Kosten für Baumaterialien sowie kräftig gestiegene Zinsen für Finanzierungen gehören dazu. ... ff

 

 

  

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