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Management: Image-Korrektur dringend nötig

foodservice - 2022-07/08 - Seite 18-19: Für die einen ist es der beste Job der Welt, andere warnen vor der Arbeit in der Gastronomie - eine Branche kämpft um ihr Image als Arbeitgeber. > Die Sonne scheint, die meisten Corona-Regeln sind gefallen, die Menschen haben wieder Lust auszugehen. Eigentlich müssten in der Gastronomie jetzt überall die Kassen klingeln. Eigentlich. Denn in den letzten zwei Jahren zwischen Lockdown und Kurzarbeit hat ein Problem die Branche ergriffen, das vor 2019 erst zaghaft zu spüren war: Mitarbeitermangel. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Deutsche Wirtschaft (IW) hat die Branche alleine an die Supermarktkassen in den letzten beidenJahren34.820Mitarbeiter verloren. Weitere 27.000 gingen jeweils in Logistik und Sekretariate. Dort fanden die Menschen, die aufgrund von Kurzarbeit oder Lockdowns meist nur eine Zwischenstation suchten, oft bessere Löhne und angenehmere Arbeitszeiten. Die Bundesagentur für Arbeit meldet für die Branche der Gastronomie, Hotellerie und Tourismus im Juni 2022 37.000 offene Stellen, das sind fast zwei Drittel mehr als vor einem Jahr. „Fakt ist: Es fehlt an Personal“, bilanziert BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante. … In Frankfurt hat man das drohende Problem für die Branche bereits 2019 kommen sehen. Dort hat ein Zusammenschluss aus Hoteliers und Gastronomen die Initiative „Coole Branche“ ins Leben gerufen. Finanziert über die Bettensteuer der Stadt Frankfurt, soll die Image-Kampagne online und offline Werbung für die Frankfurter Gastronomie machen. Ursprünglich angedachte Besuche auf Ausbildungsmessen und in Schulen mussten coronabedingt erst mal ausfallen, stattdessen wurde die Kampagne ins Digitale verlegt. …ff

 

 

  

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