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Wie entwickeln sich die wichtigsten Hotelmärkte Deutschlands? / Sekundärstandorte

Cost & Logis - 2022-06 - Seite 23-24: Auch Sekundärstandorte waren 2021 stark von Nachfrageeinbrüchen durch Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Reisebeschränkungen betroffen. Insgesamt generierten Sekundärstandorte 7 2021 rund 18,6 Mio. Übernachtungen (Rückgang um -45,7% gegenüber 2019). Die Zahl der Übernachtungen sank durch die Auswirkungen der Pandemie gegenüber 2012 um -29,0%. Übernachtungsstärkster Sekundärstandort 2021 war wie 2020 Leipzig (knapp über 2 Mio. Übernachtungen). Die Sachsen-Metropole schaffte als einzige der Sekundärstandorte den Sprung über die Marke von 2 Mio. Übernachtungen. Die Schwelle von 1 Mio. Übernachtungen überschritten Lübeck, Freiburg im Breisgau, Rostock, Leipzig, Bremen und Nürnberg. Hannover lag mit 989 Tsd. Übernachtungen knapp darunter. Stärkste prozentuale Steigerungen der Übernachtungszahlen gegenüber 2020 gab es in Freiburg (+12,2%), Aachen (+11,8%), Lübeck inkl. Travemünde (+11,7%), Bonn (+11,3%) und Münster (+11,2%). Die Sekundärstandorte Lübeck inkl. Travemünde und Freiburg im Breisgau verzeichneten durch die zügige Erholung mit -14,2% bzw. -22,5% die niedrigsten Nachfragerückgänge zum Vorkrisenjahr 2019, was - wie auch im Jahr 2020 - die Relevanz des freizeittouristisch motivierten Binnentourismus in Deutschland unterstreicht. Auch Potsdam (-37,1%) und Rostock (-37,4%) verzeichneten vergleichsweise niedrige Rückgänge der Übernachtungsnachfrage. ... ff

 

 

  

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