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Marke & Preis - Pricing in der Hotellerie

Cost & Logis - 2022-06 - Seite 10-12: Autoren sind Michael Lidl (Geschäftsführender Partner) und Katja Ehrmann (Team Assistant) der TREUGAST Solutions Group> Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat den deutschen Hotelmarkt stark verändert. Die aktuelle Erholung und Rückkehr zum Vorkrisen- Niveau wird aber maßgeblich durch die steigende Kostenentwicklung gebremst. Energieaufwendungen mit Steigerungen von teilweise 60 %, Personalaufwendungen mit Steigerungen von 20 - 25 % sowie weitere inflationsbedingte Steigerungen führen gemäß TREUGAST Berechnungen zu Gesamtkostensteigerungen von 14 - 18 %. Folglich sind Preissteigerungen über alle Bereiche der Hotellerie notwendig, um eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit auch nach der Krise wieder sicherzustellen. Welche Auswirkungen dieser Kostendruck auf das Pricing auf dem deutschen Hotelmarkt hat und ob Marken- und Individualhotels unterschiedlich darauf reagieren, zeichnet sich in der TREUGAST-Analyse im Rahmen der jährlichen Erhebung „Marke & Preis" ab. ... Durch die von TREUGAST im Jahr 2022 durchgeführte Erhebung zum Thema „Marke & Preis - Pricing in der Hotellerie" wurde abermals untersucht, inwieweit Markenhotels in der Lage sind, höhere Preise am Markt als ihre privatgeführten Konkurrenten zu realisieren. Erstmalig setzt die Markenhotellerie nur noch im Luxury-Segment ihre Marktmacht durch und verlor ihre Preisvorteile im Budget-, Midscale- und Upscale-Segment gegenüber den Individualhotels. Das Luxus-Segment verzeichnete dabei sogar einen deutlichen Anstieg mit einem Preisvorteil von 64,1 % gegenüber den privaten Hotels. Im Midscale-Segment hatte, wie bereits in den Vorjahren, die Markenhotellerie das Nachsehen; mit -9,7 % erhöhte sich die prozentuale Preisabweichung nochmals zugunsten der Privathotellerie. ... ff

 

 

  

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