· 

Werksviertel-Mitte, München: Pulsierendes Herzstück

hotelbau - 2022-04 - Seite 18-23: Ein vielfältiger Nutzungsmix, der alte und neue Gebäude auf einem geschichtsträchtigen Areal authentisch vereint - das ist das Münchener Werksviertel-Mitte.Von einem Konzertbesuch bis hin zu einer aufregenden Fahrt im Riesenrad ist hier alles geboten. Ebenso unterschiedlich sind die drei Hotelkonzepte, die sich auf dem Gelände niedergelassen haben> ... Beim Großteil der Gebäude handelt es sich um Bestandshäuser aus der PfanniÄra. Hierzu zählt auch die Mixed-Use- Immobilie Werk 4 - ein 86 Meter hoher, schwarz-silberner Wolkenkratzer, der mit den ehemaligen Pfanni-Kartoffelflocken- Silos eine Einheit bildet. In den bis zu 3o Meter hohen historischen Lagerhäusern wird inzwischen geklettert und gebouldert, im sogenannten Heavens Gate. Der von Steidle Architekten neu entworfene Hotelturm vereint zwei Betriebe unter einem Dach: ein Aparthotel und ein Hostel. ... Zu den Leitmotiven des Areals zählt das Thema Streetart. Auch die dort ansässigen Hotelkonzepte ließen Graffiti-Kunst in ihre Konzepte einfließen. Das bereits seit Mai 2020 ansässige, familiengeführte Gambino-Hotel hat eine Besonderheit in der Lobby zu bieten: das Kunstwerk „Glück" des S-Bahn-Sprayers und international gefragten Künstlers Loomit. Mit einer Retroperspektive des ehemaligen Pfanni-Geländes stellt dieses Graffito einen Bezug zur Location her. Das Hotelkonzept stammt aus der Feder der Geschwister Alessandro Gambino und Sabrina Gambino-Kreindl und ist mit 303 Zimmern Teil der gemischt genutzten Immobilie Werk 17. Dessen Ziegelfassade beweist, dass auch die Gebäudeinszenierungen die Vielfalt des pulsierenden Stadtquartiers verkörpern. ... ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0