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Interview mit Wolfgang Puck - „Weniger ist besser, weil sehr viel mehr!“

foodservice - 2022-06 - Seite 38-41: Von High-End-Kulinarik und dem Spago als Aushängeschild bis zu gehobenerer Fast-Food-Küche mit mehr als 100 Restaurants und natürlich „ewiger“ Chef der Oscar-Verleihungen ist das Imperium Wolfgang Puck heute weltweiter Arbeitgeber für mehr als 5.000 Menschen. Nun haben Sie am Flughafen Wien Ihr erstes Lokal in Österreich eröffnet. Warum jetzt und was waren die Beweggründe, nun auch in die Verkehrsgastronomie einzusteigen? Wolfgang Puck: Ich habe von Japan bis Singapur und Bahrain Lokale eröffnet, heißt: Tritt man an mich heran, mit realistischen Möglichkeiten, den richtigen Partnern und einem Platz, den ich gut finde, dann mach ich‘s. Ich gehe aber nicht offensiv nach Wien oder sonst wohin, kontaktiere dort Immobilienmakler, nur weil ich ein Lokal eröffnen will. Denn ein Lokal mehr oder weniger, dadurch ändert sich mein Leben nicht. Wichtig ist, dass man stets mit den richtigen Menschen zusammenarbeitet. Schauen Sie: In Ungarn, wo wir im vergangenen Jahr in Budapest im neu eröffneten Hotel Matild ein Lokal eröffnet haben, kenne ich durch unser Istanbuler Standbein den Besitzer sehr gut. … Was sind für Sie die wesentlichen Vorteile dieser Zusammenarbeit? Mit einem derart finanzkräftigen Partner ist es für uns kein finanzielles Abenteuer. Das Risiko liegt bei SSP, die aber auf der anderen Seite einen renommierten Partner mit einem guten Namen haben, der von dem, was er tut, auch sehr viel Ahnung hat. Weil wir einfach können, was wir tun. Ich denke, das ist eine Winwin- Situation und eine gute Basis für eine Zusammenarbeit. Soll das „Wolfgang Puck Kitchen & Bar“- Konzept auf weiteren Flughäfen im deutschsprachigen Raum ausgerollt werden und gäbe es Wunschziele, wo Sie gerne präsent wären? Ja, es gibt Überlegungen und Gespräche, man wird sehen, ob und was daraus wird. Wir sagen nicht: Okay, machen wir ein Lokal in München oder Frankfurt oder irgendwo auf, es müssen die Verträge passen. …ff

 

 

  

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