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Whitbread-Konzern: Britischer Hospitality-Gigant will Hotelportfolio in Deutschland verzehnfachen

Cost & Logis - 2022-05 - Seite 6-: Whitbread-CEO Alison Brittain kündigt eine kräftige Expansion für die Hotelmarke Premier Inn in Deutschland an. Die Briten wollen vom Strukturwandel profitieren und auch dank Übernahmen anderer Ketten wachsen. > er britische Whitbread-Konzern hat Deutschland ins Visier genommen und schlägt mit seiner Hotelmarke Premier Inn einen offensiven Kurs ein. Bei der Vorstellung seiner Bilanz für das Finanzjahr 2021/2022 (März bis Februar) umfasste das hiesige Premier-Inn-Portfolio 37 Häuser mit zusammen 6.339 Zimmern im Betrieb. Einschließlich der Pipeline sind es in Deutschland sogar schon 14.358 Zimmer, die sich auf 78 Standorte Verteilen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 plant der Hotelriese von der britischen Insel, 2.701 Zimmer auf den deutschen Markt zu bringen. Langfristig will Premier Inn die Zahl der Hotelzimmer in Deutschland auf mehr als 60.000 erhöhen. Mit dem Ende der Pandemie werde die strukturelle Wachstums-Chance für die Marke Premier Inn in Deutschland besonders aussichtsreich: „Die Veränderungen im Markt sorgen dafür, dass Hotelunternehmen, die wie Premier Inn zu einem erheblichen Teil auch als Owner-Operator agieren, einen klaren Vorteil gegenüber Asset-Light-Modellen haben", kommentiert Whitbread-CEO Alison Brittain. Als Owner-Operator übernimmt Premier Inn nicht nur die Rolle als Betreiber, sondern auch als Eigentümer der Immobilie. Der von Privathotels und kleinen Betreibern geprägte deutsche Hotelmarkt bietet den Briten großes Potenzial. Unabhängige Hotels machen hierzulande gut zwei Drittel des Marktes aus. 72 Prozent waren es vor Beginn der Corona-Pandemie. … Konzernweit haben sich die Einnahmen von Whitbread in dem Ende Februar zu Ende gegangenen Bilanz- Zeitraum gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht - von 589,4 Millionen auf 1,703 Milliarden britische Pfund. …ff

 

 

  

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