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Rudolf Achenbach Preis: Was die drei Erstplatzierten über den Kochberuf und den Wettbewerb sagen: 1. Platz, Anna-Lena Trabert (20), Falkenstein Grand, Königst

chefs - 2022-06 - Seite 50-: s ist schade, dass der Kochberuf in I. der Gesellschaft nicht die Wertigkeit besitzt, die er verdient. Es gibt viel zuwenig Auszubildende, und viele, die eine Lehre machen, bleiben am Ende doch nicht in der Gastronomie. Dabei ist die Arbeit in der Küche spannend und vielschichtig. Man kann kreativ sein, Neues entdecken und ausprobieren - zum Beispiel die Techniken der Molekularküche oder die Verarbeitung des gesamten Produkts im Sinne der Nachhaltigkeit. Ich wünsche mir, dass viel mehr junge Menschen den Weg in diesen schönen Beruf finden. Mein Interesse fürs Kochen wurde über das Backen geweckt - mein Vater ist Konditor. Wenn meine Eltern gemeinsam zu Hause gekocht haben, war ich dabei, und mein Vater zeigte mir vieles. An die Ausbildung ging ich ganz offen heran und wurde nicht enttäuscht: Ich bin glücklich mit der Entscheidung, Köchin zu werden. … Wir Frauen brauchen zwar Durchsetzungsvermögen in diesem Beruf und werden häufig unterschätzt, doch meine Erfahrungen im Umgang mit meinen Kollegen und auf den Wettbewerben sind sehr gut. Ich habe festgestellt: Der berüchtigte raue Ton in der Küche existiert nicht mehr. Ich habe immer den Anspruch, besser zu werden und mich selbst anzutreiben. Deshalb war der Wettbewerb um den Rudolf Achenbach Preis eine willkommene Gelegenheit für mich. Im Jahr 2021 nahm ich am virtuellen Nachwuchswettbewerb des Landesverbandes Hessen teil. Danach durfte ich sogar Mitglied in der deutschen Köche-Jugendnationalmannschaft werden. Das Training mit dem Team sowie das tägliche Kochen im Falkenstein Grand haben mich gut auf den Rudolf Achenbach Preis vorbereitet. Wenn ich an einem Wettbewerb teilnehme, mache ich das, was ich am besten kann, aber keine Experimente. …ff

 

 

  

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