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Hamburger Foodservice Preis: Ein Abend voller Kraft

foodservice - 2022-05 - Seite 56-62: Am ersten Messe-Abend der Internorga ist die Branchenfamilie nach zwei Jahren Pause wieder zur Verleihung des Hamburger Foodservice Preises zusammengekommen. Als besondere Überraschung gab es einen Ehrenpreis > Nach zwei Gala-freien Jahren knisterte die Luft am Abend des 30. April im Grand Elysée in Hamburg. Die Branche traf sich wieder, um herausragende Markt-Teilnehmer zu ehren. Der begehrte Hamburger Foodservice Preis - gestiftet von der dfv Mediengruppe, Frankfurt am Main - wurde in diesem Jahr zum 38. Mal verliehen. ... Zunächst wurde der internationale Preisträger gekürt. In einem kurzen Einspielfilm wurde schon klar: Es geht um italienische Küche und Lebensgefühl, große Flächen und Handwerkskunst. Der Preisträger: die Big Mamma Group aus Paris. Schon die besondere Entstehungsgeschichte hob Laudator Dr. Stefan Tewes, Geschäftsführer bei Coffee Fellows, früherer Preisträger und Jurymitglied, hervor: Zwei an einer der renommiertesten Business Schools des Landes diplomierte Franzosen, Victor Lugger und Tigrane Seydoux, verschreiben sich ausgerechnet der italienischen Küche und Gastronomie. ... Der Ehrenpreis ginge an eine Person, die „im Sturm keine Mauern, sondern Windmühlen baut“: Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbands, für ihr Engagement für die Branche insbesondere während der Corona-Krise. Die Laudatio auf Hartges hielt Peter Altmaier. Und zwar nicht, wie der frühere Wirtschaftsminister zum Auftakt scherzte, weil man ihm nachsage, „alle deutschen McDonald’s- Restaurants am Geschmack der Pommes erkennen“ zu können. Sondern weil Hartges und er als Vertreter der Politik insbesondere während der Pandemie eine besondere Beziehung entwickelt hatten - teils auf gegenüberliegenden Positionen, teils als Mitstreiter. Altmaier hob Hartges‘ Hartnäckigkeit hervor, ihre mediale Dauerpräsenz als Gesicht der Branche während der Corona- Zeit sowie ihr großes Gerechtigkeitsempfinden, Vertreterin für alle sein zu wollen, nicht nur für die großen Betriebe. ... ff

 

 

  

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