· 

Manager im Gespräch: Teresa Unterthiner, Forestis - Nicht nur an Gäste denken

First Class - 2022-05 - Seite 14-15: Das Forestis erzählt in seinem Konzept auch sehr viel über seine Gastgeber. Teresa Unterthiner erzählt im Interview, warum das so wichtig ist. > first class: Frau Unterthiner, das Spa-Konzept im Forestis geht auf keltische Druiden zurück. Wie ist diese Idee entstanden? Wir haben uns überlegt, was war an diesem besonderen Standort alles schon vor uns vorhanden und wer hatte hier das allergrößte Wissen über die Natur und den Wald. Und das waren die Kelten. Sie haben leider sehr wenig verschriftlicht, aber sie praktizierten damals mit Wyda schon eine Art Yoga. Wyda stammt aus der traditionell europäischen Medizin und wir sind im Moment weltweit das einzige Haus, dass diese Bewegungslehre anbietet. Wir bleiben dabei sehr authentisch, denn Wyda ist sehr wichtig für uns, weil es Bezug auf die Natur unserer Region nimmt. Es bezieht Steine, Wasser, Holz und Bäume mit ein, genauso wie die klimatischen Bedingungen und unsere Ernährungsform. Wie konnten Sie die Idee umsetzen? Ich habe sehr lange recherchiert und das Spa-Konzept gemeinsam mit unserer Spa-Leiterin entwickelt. Das hat insgesamt vier Jahre gedauert. Wir haben zudem unsere Mitarbeiter nach Bad Kreuznach geschickt, wo das einzige Kloster steht, das Wyda ernstzunehmend ausbildet. … Apropos Mitarbeiter, sie haben einen recht großen Personalstamm… Bei uns kommen 98 Mitarbeiter auf 62 Suiten, das ist wirklich eine hohe Anzahl. Weil wir sehr junge Menschen beschäftigen, gehen wir dabei von einer durchschnittlichen Fluktuationsquote von etwa 40 Prozent aus. Als junger Mensch will man ja naturgemäß viel erleben und sehen, das ist verständlich und der Wechsel bringt auch für uns immer frischen Wind ins Haus. …ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0