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Sonderteil: Longstay Marktanalyse - Das Longstay-Segment boomt

hotelbau - 2022-03 - Seite 34-35: Die Hotellerie ist von der Coronapandemie und ihren Folgen erschüttert. Doch ein Marktsegment zeigte sich relativ resilient während der Krise. Die Rede ist von Konzepten aus dem Bereich Longstay. > Das Immobiliendienstleistungsunternehmen Savills hat bereits im Sommer 2020 einen Marktbericht veröffentlicht, in dem das Fazit zur Lage der Konzepte für Langzeitaufenthalte, verglichen mit klassischen Hotels, positiv ausfiel: „Sie sind zwar nicht immun, aber widerstandsfähig", urteilte Savills damals. … Kurzfristiger Trend oder nachhaltiges Wachstum? Vor und während der Pandemie konnte sich das Segment also bewähren. Doch welche Auswirkungen hat das auf den Markt, wenn die Einschränkungen vielerorts gelockert werden, Geschäftsreisen wieder ohne großen bürokratischen Aufwand möglich sind und das Urlaubsfieber Gäste in die Metropolen, die Berge oder an die Strände lockt? Den Experten von Savills zufolge handelt es sich bei dem Boom der Serviced Apartments um keinen kurzfristigen Trend. Vielmehr hat die Coronapandemie gezeigt, dass die Hotellerie als Branche anfällig ist und sich breiter aufstellen muss, wenn sie für die Zukunft gut gerüstet sein will. … Hotellerie vs. Longstay > Verglichen mit konventionellen Hotelzimmern punkten Apartments mit einer „relativ günstigen Kostenstruktur", einem „weniger volatilen Cashflow" sowie „geringeren Renditeschwankungen", führt Richard Dawes, Director EMEA Hotels bei Savills, aus. Deshalb sind sie bei Investoren so beliebt und werden es voraussichtlich weiterhin bleiben. „Auch institutionelle Investoren richten ihren Fokus zunehmend auf das Segment: Seit 2018 entfallen rund 56 Prozent des Gesamttransaktionsvolumens von Serviced Apartments in Europa auf diese Käufergruppe. Zum Vergleich: Im Hotelsegment lag ihr Anteil im gleichen Zeitraum bei 51 Prozent", ergänzt Dawes. Die Pipelines der europäischen Städte sind gut gefüllt, sodass der Bereich Serviced Apartments in den kommenden drei Jahren ein Plus von mehr als 21 Prozent verzeichnen wird. …ff

 

 

  

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