· 

Lieferengpässe & Preisanstieg: So meistert die Branche die Folgen

AHGZ - 2022-17/18 - Seite 3-: Hoteliers und Gastronomen müssen Engpässe und Preissteigerungen in fast allen Bereichen verkraften. Um das abzufedern, drehen sie an vielen Stellschrauben. > Inzwischen gibt es kaum einen Lebensbereich, in dem die Auswirkungen von Lieferengpässen und Preissteigerungen nicht zu spüren sind - dazu zählen auch viele Bereiche der Hotellerie und Gastronomie. So legten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im März vor allem Speisefette und Speiseöle (+17,2 %) sowie frisches Gemüse (+14,8 %) gegenüber dem Vorjahresmonat Februar noch einmal deutlich zu. Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von März 2021 bis März 2022 um 12,3 Prozent. Absoluter Preistreiber bleibt der Energiesektor: Besonders stark stiegen die Preise für Energieprodukte, die im März 2022 um 39,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen (Februar 2022: + 22,5 %). Preisdruck bei Getränken und Lebensmitteln > Innerhalb des Experten-Panels Hox sind laut Angaben der Befragten die Auswirkungen von Lieferengpässen und massiven Preiserhöhungen besonders bei Lebensmitteln (85,5 %), Verbrauchsmaterial (53,9 %) sowie bei Getränken (39,5 %) spürbar (Grafik oben). Es folgen Reinigungs- und Desinfektionsmittel (28,9 %), Verpackungen und Hoteltechnik mit je 23,7 Prozent sowie Einrichtung und Mobiliar (22,4 %). „Durch die steigenden Preise für Rohstoffe und erhöhte Produktions- und Lieferkosten werden wir momentan in allen Bereichen mit höheren Kosten konfrontiert, die das operative Ergebnis negativ beeinflussen. … Lagerbestände erhöhen und langfristig planen > Doch was ist zu tun? Insgesamt 60,5 Prozent der Befragten des Hox-Panels erhöhen die Lagerbestände soweit möglich, planen den Bedarf mit den Lieferanten frühzeitig (59,2 %) und setzen auf die direkte Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern (59,2 %), um Lieferengpässen entgegenzuwirken …ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0