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Konjunktur: Druck durch Krieg und Inflation

AHGZ - 2022-17/18 - Seite 2-: Hoteliers und Gastronomen spüren die Folgen des Ukraine-Kriegs und der massiven Preissteigerungen in allen Bereichen. Doch es gibt auch Möglichkeiten für Entlastung. Ein Überblick. > Gute zwei Monate ist es nun her, dass die russische Armee auf Befehl von Präsident Wladimir Putin die Invasion in der Ukraine gestartet hat. Inzwischen sind die verheerenden Folgen des Krieges nicht nur in der Ukraine, sondern weltweit zu spüren - in vielen ärmeren Ländern, wo sich Not und Hunger durch fehlendes Getreide weiter verschärfen, aber auch hierzulande: durch Lieferengpässe und enorme Preissteigerungen für Energie oder für einige Lebensmittel. Energiesektor ist massiver Kostentreiber > „Neben der Corona-Pandemie wirkt sich nun der Krieg Russlands gegen die Ukraine deutlich auf die Teuerung in Deutschland aus, insbesondere bei Heizöl, Kraftstoffen und Erdgas sowie einzelnen Nahrungsmitteln“, sagt Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Das untermauern auch die aktuellsten Zahlen von Destatis: Mit einer Steigerung von plus 144,0 % haben sich die Preise für leichtes Heizöl im März 2022 im Vergleich zum März 2021 mehr als verdoppelt. Auch Kraftstoffe (+47,4 %) und Erdgas (+41,8 %) sowie feste Brennstoffe (+19,3 %) und Strom (+17,7 %) verteuerten sich spürbar. Der Preisauftrieb bei Energieprodukten wurde von mehreren Faktoren beeinflusst: Neben den krisenbedingten Effekten wirkte sich auch die zu Jahresbeginn gestiegene CO2-Abgabe von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne CO2 aus. „Zentraler Treiber für den Höhenflug der Verbraucherpreise sind derzeit vor allem die durch den Krieg in der Ukraine stark beeinflussten Rohölnotierungen“, meint BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Er fordert eine Zinswende von der Europäischen Zentralbank (EZB), um den Inflationsdruck abzufedern. …ff

 

 

  

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