· 

Neue Tarifverträge: Mehr Geld für Gastro-Beschäftigte

chefs - 2022-04 - Seite 56-: Über ein Jahr gab es während der Pandemie in 2020/2021 nahezu keine Tarifverhandlungen im Gastgewerbe. Ausgelöst durch die Aussagen der Ampelkoalition zum künftigen Mindestlohn ab 1. Oktober 2022 und den anhaltenden Arbeitskräftemangel in der Branche, kam es seit Anfang November 2021 aber zu Tarifabschlüssen in zwölf Bundesländern, die alle im untersten Einstiegslohn einen Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn aufzeigen. „Kein Personal und der angekündigte gesetzliche Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde - beides zusammen hat die Arbeitgeber in Bewegung gebracht", sagt Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten (NGG). „Wir haben in fast allen Bundesländern neue Tarifverträge mit Einstiegslöhnen oberhalb des künftigen Mindestlohns von 12 Euro pro Stunde und kräftigen Steigerungen in allen Entgeltstufen abgeschlossen. Viele hunderttausend Beschäftigte im Gastgewerbe werden deutlich mehr Lohn bekommen, oft hunderte Euro mehr pro Monat." Aber auch die weiteren Entgeltstufen oberhalb des Einstiegs wurden per Tarifvertrag von der NGG und den DEHOGA-Landesverbänden deutlich angehoben. ...ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0