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Klimatechnik: So wird es behaglich / Kampmann

Hotel&Technik - 2022-02 - Seite 32-: In der Hotelbranche ist ein gutes Raumklima unabdingbar. Temperatur, Lüftung und Lärm sollten den Schlaf der Hotelgäste nicht beeinträchtigen, das Klima sollte „behaglich“ sein. Was hinter dem technischen Begriff steckt. > Volksmund wird Behaglichkeit häufig mit Gemütlichkeit gleichgesetzt. In einem Raum ist sie dann gegeben, wenn der Zustand des Raumklimas so optimal ist, dass sich Menschen in diesem Raum wohlfühlen - sowohl im Sommer, als auch im Winter. Behaglichkeit ist aber auch ein technischer Begriff, der sich an konkreten Fakten messen lässt. „Behaglichkeit ist messbar und damit auch steuerbar“, sagt Dr. Oliver Höfert, der für den Klimatechnikhersteller Kampmann Produkte und Systeme auf deren Behaglichkeit hin überprüft. Also darauf, dass sich Hotelgäste in einem Raum wohlfühlen. Die europäische Norm EN ISO 7730 legt Behaglichkeitskriterien fest, aufgrund derer zum Erreichen einer thermischen Behaglichkeit eine detaillierte Optimierung des Luftaustritts und der Raumströmung stattfindet. Haupteinflussgrößen sind die Raumlufttemperatur, die Asymmetrie der Strahlungstemperatur, die Luftbewegung bzw. -geschwindigkeit im Raum und die Temperaturdifferenz zwischen Boden und Schulterhöhe. Intelligente Luftführung In der Hotelbranche führt an der Kühlung der Räume kaum ein Weg vorbei, viele Gäste haben sich bereits an klimatisierte Hotelzimmer gewöhnt. Wichtig sind die richtige Temperatur und eine intelligente Luftführung, die Zuglufterscheinungen vermeidet. „Für Hotelzimmer hat sich das Prinzip der Mischlüftung bewährt. …ff

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