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Personalmanagement: Sven Konzack von Staffery - Recruiting verbessern, Mitarbeiter gewinnen

Gastrotel - 2022-01 - Seite 24-25: Die Pandemie hat der Gastronomie wirtschaftlich in hohem Maße zugesetzt. Doch während die Gäste mit jeder Wiedereröffnung zügig zurückkommen, gestaltet sich die Situation hinsichtlich des Personals weniger rosig: Bis zu einem Viertel der Mitarbeitenden hat der Branche in der Krise bereits den Rücken gekehrt. Viele Köche, Servicekräfte und Restaurantfachleute sind auch auf lange Sicht kaum zurückzugewinnen. Um den Personalbedarf künftig dennoch decken zu können, werden nachhaltige und effiziente Recruiting-Ansätze erforderlich. Ähnlich gestaltet sich die Situation in der Hotellerie. Wiederkehrende Schließungen, anhaltende Restriktionen, fehlende Planungssicherheit: Gastronomiebetriebe haben die wohl tiefste Krise der Nachkriegsgeschichte zu verkraften. Die monetären Einbußen, bedingt durch ausbleibende Gäste, waren und sind gravierend. Doch Essengehen bleibt en vogue und ab dem Frühjahr erwarten Restaurants - mit dem dann anzunehmenden Ende der pandemiebedingten Einschränkungen - einen neuerlichen Gästeansturm. … Bezahlung und Arbeitszeiten schaden dem Image der Gastronomie > Vielmehr liegen eine Reihe von Schwierigkeiten, die der Gastronomie - und analog auch der Hotelbranche - ein Image als guter Arbeitgeber verderben, schon seit Langem auf dem Tisch: Im Vordergrund steht die niedrige Bezahlung. So lag der durchschnittliche Bruttojahresverdienst von Vollzeitarbeitnehmern in der Gastro-Branche laut dem Online-Portal Statista im Jahr 2019 bundesweit bei lediglich rund 29.500 Euro. Im darauffolgenden Jahr ist er pandemiebedingt noch deutlich gesunken - auf 25.500 Euro. Kaum weniger problematisch sind für viele Beschäftigte die unregelmäßigen und häufig bis sehr spät in den Abend reichenden Arbeitszeiten. ...ff

 

 

  

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