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Recht & Steuern: Pauschalen - Neuer Pauschbetrag bei Job-Umzügen

AHGZ - 2022-13/14 - Seite 24-: Wer aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselt, kann ab 1. April höhere Pauschalen für Aufwendungen in der Steuererklärung geltend machen. > Umzugskosten sind Werbungskosten > Bei beruflich veranlasstem Wohnungswechsel können Arbeitnehmer die Umzugskosten, zum Beispiel für eine Spedition, Fahrtkosten, doppelte Mietzahlungen und Maklerkosten für die Mietwohnung, als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Deswegen sollten sämtliche Belege aufbewahrt werden. Das Finanzamt erkennt die Kosten im Regelfall als Werbungskosten an. Dabei ist in das Bundesumzugskostenrecht (BUKG) zu schauen, welche Aufwendungen oder Auslagen in welchem Ausmaß zum Beispiel für Reisekosten oder „Mietentschädigungen“ anerkannt werden. Werden höhere Beträge erklärt, kann es zu einer Prüfung durch das Finanzamt kommen. Achtung: Kosten, die der Arbeitgeber bereits erstattet (hat), dürfen nicht mehr geltend gemacht werden. … Pauschalen für sonstige Umzugsauslagen > Über die tatsächlichen Umzugskosten hinaus können Arbeitnehmer Pauschalen für sonstige Aufwendungen bezüglich des Umzugs ansetzen. Diese Pauschalen erhöhen sich zum 1. April 2022. Für Umzüge gilt dann ein Satz in Höhe von 886 Euro (zuvor 870 Euro). Dazu kommen für jede weitere „mitziehende“ Person, wie zum Beispiel der Ehegatte, der Lebenspartner oder auch die Kinder, ein pauschaler Betrag in Höhe von 590 Euro pro Person (zuvor 580 Euro). Unterstützung für Nachhilfe > Wenn Kinder mitziehen und es durch den Schulwechsel zu Problemen kommt, wird möglicherweise Nachhilfeunterricht nötig. Der Fiskus beteiligt sich dann an diesen Kosten: Und zwar bis zu einem Höchstbetrag von 1160 Euro. Vom 1. April 2022 an steigt auch dieser Betrag. Bis zu 1181 Euro werden dann als Werbungskosten anerkannt. Dabei reicht es, wenn die neue Schule die Notwendigkeit des Unterrichts bescheinigt. …ff

 

 

  

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