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B-Standorte: Rückenwind für Bremen

AHGZ - 2022-13/14 - Seite 14-: Städte mit hohem Freizeitwert schnitten in der Pandemie besser ab als andere. Das gilt auch für die Hoteliers in der Hansestadt. Aber von den Zahlen vor Corona ist man auch dort weit weg. > Auch in den deutschen B-Destinationen ist die Zeit der Pandemie mit großen Einbußen für die Hotellerie einhergegangen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten sind aber sehr groß. Unter einer B-Stadt versteht man eine Großstadt mit großer nationaler und regionaler Bedeutung mit hoher Nachfrage, die aber eine weniger große Strahlkraft haben als die Metropolen, die der Kategorie A zugerechnet werden. In der Coronakrise haben sich die Vorzeichen in diesem Städteranking der Immobilienbranche jedoch umgekehrt: Die in normalen Zeiten bestens aufgestellten A-Destinationen, die viele Messe- und Kongressbesucher anziehen und einen hohen Anteil ausländischer Besucher aufweisen, mussten durch die Beschränkungen für Reisen und Veranstaltungen besonders starke Einbußen verkraften. … Nicht alle B-Städte erholten sich 2021 > Die Kennzahlen für das Jahr 2021 fallen in den B-Städten, die Fairmas und STR für die ahgz untersucht haben, allerdings im Durchschnitt im Vergleich zum Gesamtmarkt überraschend schwach aus. Nur bei der Auslastung schneiden die B-Destinationen besser ab: Deutschlandweit und über alle Hotelkategorien hinweg betrug die Belegung im Durchschnitt 2021 31,1 Prozent. Das waren zwar 6,5 Prozent mehr als 2020, aber weniger als an den Bstandorten, wo im Jahresdurchschnitt 32,6 Prozent erreicht wurden. Der Netto- Zimmerpreis lag im Gesamtmarkt mit 88,50 Euro dagegen deutlich höher als in den B-Städten, wo das Zimmer 2021 im Durchschnitt 71,50 Euro kostete. … Nur Bremen kann den Zimmerpreis erhöhen > Das zeigt sich auch bei den betrachteten B-Städten: Die Hansestadt Bremen konnte im vergangenen Jahr bei den Kennzahlen punkten und erzielte bei Auslastung, Zimmerpreis und RevPar die höchsten Werte (siehe Grafik unten). Die Belegung erreichte in Bremen 2021 im Durchschnitt 36,3 Prozent und schaffte damit im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von fast 6 Prozentpunkten beziehungsweise 19 Prozent. …ff

 

 

  

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