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Versicherungstipp: Vorsicht bei Zusatzleistungen

Top hotel - 2022-03 - Seite 14-: Hotels, die neben Übernachtungen Zusatzleistungen wie Konzertkarten, Skipässe oder Gala-Dinner an ihre Gäste verkaufen und dafür Vorauskasse verlangen, müssen diese Vorauszahlungen wie Reiseanbieter absichern. Eine spezielle Versicherung dafür ist teuer. Welche Alternativen bieten sich an? > Seit dem 1. Juli 2021 ist ein neues Gesetz zum Reisesicherungsfonds in Kraft. Damit will die Bundesregierung Reisenden mehr Schutz im Fall von Insolvenzen bieten. Es beinhaltet, dass sich alle Reiseunternehmen - neben Reisebüros und Reiseveranstaltern können das auch Hotels sein -, die einen absicherungspflichtigen Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro erwirtschaften, über den neuen Reisesicherungsfonds absichern müssen. Nur die wenigsten Hoteliers und Gastronomen werden diesen absicherungspflichtigen Jahresumsatz erwirtschaften. Denn einfache Übernachtungen mit Verköstigung zählen nicht dazu. Deshalb können sie die Verpflichtung zur reiserechtlichen Insolvenzsicherung auch weiterhin durch eine Versicherung erfüllen. Doch diese wurde zum Jahreswechsel deutlich teurer! Unterscheidung liegt im Detail Für einen absicherungspflichtigen Umsatz müssen Hoteliers zunächst Geld für eine Pauschalreise im Sinne des Reiserechts im Voraus erhalten haben. Haben sie Geld für eine Leistung erhalten, die Hoteliers „Pauschale“, „Package“ oder „Arrangement“ genannt haben, fällt diese unter die Pauschalreiseregelung - diese Gelder müssen sie absichern. ...ff

 

 

  

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