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Konzept: Herberge für Business und Begegnungen - Coconat

Top hotel - 2022-03 - Seite 30-33: 2018 ging in Brandenburg eine neue Form der temporären Beherbergung an den Start: Coconat ist eine Mischung aus Co-Working- und -Living, mit Vollverpflegung und unterschiedlichsten Übernachtungsangeboten und Aktivitäten. Jetzt stehen weitere Pläne fest. > Sie wollten etwas erschaffen, was es so noch nicht gab. Die beiden Coconat-Gründer, Julianne Becker und ihr Lebensgefährte Janosch Dietrich, hatten zuvor schon in den unterschiedlichsten Jobs gearbeitet, die aber eines gemein hatten: viel direkten Kontakt und Kommunikation mit Menschen. … Arbeiten und Übernachten in der Natur Coconat, dessen Name sich aus „Community and concentrated Work in Nature“ zusammensetzt, liegt am Rande der brandenburgischen 100-Seelen-Gemeinde Klein Glien, fünf Kilometer von Bad Belzig und etwas über eine Autostunde von Berlin entfernt. Die Anlage ist eine Kombination aus Wohngemeinschaft, Resort und Co-Working-Space in der Natur, der Coconat-Beiname lautet „A Workation Retreat“. Wichtig ist den Gründern auch die Einbindung der lokalen Bevölkerung - zum Beispiel als Lieferanten -, beziehungsweise eine enge Kommunikation mit ihr. „Wir sind eher eine soziale Einrichtung als ein Hotel“, erläutert Julianne Becker diesen Ansatz. Finanziert wurde das Retreat durch einen klassischen Bankkredit, teilweise aber auch durch Crowdfunding und EU-Fördergelder. Zielgruppen sind unter anderem Startups und Kreative, Nutzer urbaner Co-Working-Spaces, aber auch Anwohner der Region, digitale Nomaden sowie die Kreativabteilungen großer Unternehmen oder Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ihren Mitarbeitenden ein neues Umfeld bieten wollen. … Längere Aufenthalte in der Pandemie > Wer lediglich den Co-Working-Space nutzen möchte, erhält für 50 Euro pro Monat uneingeschränkten Zugang zu der Vielzahl an Arbeitsräumen, bei unbegrenztem Konsum von Kaffee, Tee und Snacks und schnellem Internet. … Geplant: Tiny Houses und „Fab Lab“ > Das Konzept Coconat wird seit der ersten Stunde sehr gut angenommen und war bereits im ersten Betriebsjahr profitabel. Kein Wunder also, dass immer mehr Expansionspläne reifen. Auf einem 3.000 Quadratmeter großen Nachbargrundstück sollen beispielsweise 15 Tiny Houses und weitere Gemeinschaftseinrichtungen entstehen, zum Beispiel in einem großen alten Gewächshaus samt Heizungsgebäude auf dem Gelände. ...ff

 

 

  

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