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Top-Tipps zur Barrierefreiheit

Hotel&Technik - 2022-01 - Seite 24-: + Barrierefreie Parkplätze sollten 3,50 Meter breit sein und sich so nah wie möglich am Haupteingang beziehungsweise am Zugang zur Rezeption befinden. + Bewegungsmelder sollten die Höhe von Rollstuhlnutzern (und Kindern) berücksichtigen. + Alle Wege sollten mindestens 1,50 Meter breit und hindernisfrei sein, Rampen maximal sechs Prozent Gefälle haben. + Kontrastreiche markante Gestaltungen und taktile Leitsysteme erleichtern hochgradig seheingeschränkten Gästen die Orientierung. + Bodenbeläge müssen gut berollbar sein. Das bedeutet im Freien: Kieselsteine, Rasengitter oder Kopfsteingitter sind ungeeignet - und übrigens auch kein Vergnügen für Gäste, die Koffer hinter sich oder Kinderwagen vor sich herschieben. In Innenräumen sind Holzböden und Laminat erste Wahl (das wissen auch Allergiker zu schätzen). + Ein Highlightprodukt in puncto schwellenlose Türübergänge sind aus Sicht von Kornelia Grundmann sogenannte Magnet-Nullschwellen. + Der Rezeptionstisch sollte mit einem Rollstuhl unterfahrbar sein - das gilt im weiteren Verlauf für alle weiteren Tische, von Gastronomie über Schreib- bis Waschtisch. + Bequeme Sitzgelegenheiten mit Rücken- und Armlehnen sollten an der Rezeption sowie generell im Innen- und Außenbereich in Abständen von 50 Metern vorhanden sein. + Induktive Höranlagen ermöglichen störschallfreies Hören für Hörgeräteträger, ihr Einsatz ist ratsam in Rezeptionen, Restaurants, Veranstaltungsräumen und Hotelzimmern (Fernseher). + Die Zimmer für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen sollten sich im Erdgeschoss oder in unmittelbarer Nähe zum Aufzug befinden. + Lichtschalter sollten im Hotelzimmer direkt neben den Türen in einer Griffhöhe zwischen 80 und 90 Zentimetern angebracht sein. ...ff

 

 

  

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