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Baustellensicherheit: Nicht ohne einen SiGeKo

Hotel&Technik - 2022-01 - Seite 61-: Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) auf Hotelbaustellen trägt dafür Sorge, dass niemand zu Schaden kommt und leistet einen wertvollen Beitrag zum reibungslosen Projektablauf. Bei komplexen Vorhaben bringen erfahrene, gut vernetzte Sachverständige dem Bauherrn einen großen Mehrwert. > Auf Baustellen besteht bundesweit das höchste Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden. Das gilt auch für schwere Unfälle. Im Jahr 2020 ist die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle laut der aktuellen Bilanz der Berufsgenossenschaft BG Bau sogar deutlich gestiegen: 97 Beschäftigte und damit 17 mehr als im Vorjahr kamen durch einen Arbeitsunfall ums Leben, viele von ihnen durch einen Absturz aus höher gelegenen Arbeitsplätzen. Durch eine sich ständig verändernde Arbeitsumgebung, Witterungseinflüsse sowie Termin- und Kostendruck ergeben sich auch auf Hotelbaustellen besondere Gefahrensituationen. Bauherren sind gesetzlich verpflichtet, sich um den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Arbeiter zu kümmern. Sobald mehr als ein Gewerk auf einer Baustelle ausgeführt wird oder wenn besondere Gefährdungen bestehen - beispielsweise Absturzgefahren -, muss der Bauherr einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) bestellen, den Organisator und die Schaltstelle für den Arbeitsschutz auf der gesamten Baustelle. In der Praxis zeigt sich: Je komplexer das Projekt, desto größer die Herausforderung für den SiGeKo. Bei Bedarf muss er andere Spezialisten zur Analyse der Gefährdungen hinzuziehen, sei es bei Altlasten, Biostoffen oder technischen Anlagen. Bauherren sind gut damit beraten, einen SiGeKo zu wählen, der über ein umfassendes Expertennetzwerk wie das der Dekra verfügt. ...ff

 

 

  

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