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Berufskleidung: Check: Textile Rohstoffe Nachhaltigkeit & Tragekomfort

chefs - 2022-01/02 - Seite 44-: Bio-Baumwolle: Durch Tröpfchen- oder Furchenbewässerung deutlich weniger Wasserverbrauch als beim herkömmlichen Baumwollanbau. Keine Kontaminierung der Böden, weil natürliche Dünger wie Humus und Pflanzenjauche verwendet werden, keine chemischen Entlaubungsmittel bei der Ernte. Tragekomfort: temperatur- und feuchtigkeitsregulierend, pflegeleicht und widerstandsfähig, atmungsaktiv und stark saugfähig. Recycelte Baumwolle: Durch mechanisches oder chemisches Recycling gewonnene Fasern aus alten Textilien und Stoffresten. Aufgrund von Ressourceneinsparung und Wegfall von Pestiziden oder Dünger bei der Erzeugung hat recycelte Baumwolle eine deutlich bessere Klimabilanz als herkömmliche Baumwolle. Tragekomfort: siehe oben Tencel/Lyocell: Diese seidige Faser wird aus Buchen- und Eukalyptusholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft herstellt und ist biologisch abbaubar. Vorteile: schnell nachwachsender Rohstoff, keine künstliche Bewässerung, weitgehend ohne Pestizide. Im Herstellungsprozess beträgt der Wasserverbrauch im Vergleich zu Baumwolle nur einen Bruchteil. Tragekomfort: antibakteriell, geruchshemmend, saugfähiger als Baumwolle, sehr hautverträglich, kühlend und feuchtigkeitsregulierend. Waschtemperaturen bis 60 Grad. rPET: Hierfür wird Kunststoff aus recyceltem Altplastik zu Granulat verarbeitet, eingeschmolzen und zu Garn gesponnen. rPET benötigt im Schnitt 59 Prozent weniger Ressourcen als ein vergleichbares Produkt aus neuwertigem Kunststoff. Für das Upcycling von Plastikmüll werden derzeit noch mehr Ressourcen benötigt als für eine thermische Entsorgung. ...ff

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