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F&B-Prognose. Alternativen kommen / KPMG

AHGZ - 2022-05/06 - Seite 14-: Der Wirtschaftsprüfer KPMG hat die Marktchancen von Pflanzen-, Insekten- und In-Vitro-Proteinen gecheckt > Das Bewusstsein für den Einfluss des Konsum- und Essverhaltens auf Umwelt, Klima und Tierwohl wächst bei vielen Menschen hierzulande - insbesondere bei der jüngeren Generation. Auch Hersteller und Handel befassen sich intensiv mit den Auswirkungen der heutigen Fleischproduktion. Die Massentierhaltung steht hierbei im Fokus. Welche Marktchancen haben Alternativen auf Pflanzen-, Milch- und Insektenbasis? Und wie steht es um das sogenannte In-Vitro-Fleisch? Das hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG untersucht und wichtige Ergebnisse in einem Whitepaper veröffentlicht. ... Der Markt sei deutlich in Bewegung und von Innovationen geprägt. „Doch der absolute Wendepunkt wird die Preisparität zwischen alternativem und konventionellem Fleisch sein“, so KPMG. Pflanzliche Burger etwa seien heute schon sehr nahe an diesem Punkt und könnten diesen in den Jahren 2023 bis 2025 erreichen. Bei zellbasiertem Fleisch werde dieser Punkt irgendwann zwischen 2024 und 2032 erreicht. Insekten dürften zunächst vor allem als Tierfutter eine Rolle spielen. KPMG weiß aber auch um den Knackpunkt: „Nachteil der zellbasierten Alternativen, aber auch vieler Insektenalternativen und pflanzlicher Fleischalternativen, ist die Natürlichkeitswahrnehmung: Verbraucher und Gäste essen lieber weniger Fleisch, aber natürliches, bevor eine stark verarbeitete Fleischalternative mit schlechterem Ernährungswert sowie Aromen und Zusatzstoffen auf den Teller kommt.“ ... ff

 

 

  

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