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D-Standorte: Abseits der Metropolen

AHGZ - 2022-05/06 - Seite 12-: In den kleineren Städten haben sich die Kennzahlen der Hotellerie ganz unterschiedlich entwickelt > In der letzten Ausgabe der ahgz haben Fairmas und STR die Entwicklung der Hotelkennzahlen im vergangenen Jahr über alle Hotelkategorien und Standorte hinweg unter die Lupe genommen. Zum Vergleich widmen sie ihre Aufmerksamkeit mit den Daten, die sie der ahgz diesmal exklusiv zur Verfügung gestellt haben, der Hotellerie in einer Auswahl der sogenannten D-Standorte. Das sind kleinere, regional fokussierte Standorte mit zentraler Funktion für ihr direktes Umland. In diese Kategorie fallen viele deutsche Städte, in die Betrachtung eingeflossen sind Daten von Eisenach, Chemnitz, Halle/Saale, Stralsund und als einziger Stadt in den alten Bundesländern Kassel in Nordhessen. Deutschlandweit haben die Hoteliers in Deutschland 2021 im Durchschnitt nicht viel besser als das vorangegangene erste Corona-Jahr 2020. Allerdings auch nicht wesentlich schlechter, was angesichts des langen Lockdowns für touristische Übernachtungen, der 2021 je nach Bundesland bis Mai oder gar Juni dauerte, nicht selbstverständlich ist. Deutschlandweit und über alle Hotelkategorien hinweg betrug die Belegung im Durchschnitt demnach 31,1 Prozent. Das sind knapp 2 Prozentpunkte bzw. 6,5 Prozent mehr als 2020, als die Auslastung bei 29,2 Prozent lag. Der Netto-Zimmerpreis lag mit 88,50 Euro etwas niedriger als im Vorjahr (-1,6%). Der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) war mit 27,50 Euro im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil (+1,2%). ... ff

 

 

  

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