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Branchenstimmen: Die Umsätze fehlen

AHGZ - 2022-05/06 - Seite 3-: Verschoben, abgesagt oder unter strengen Auflagen: Das erste Quartal lässt sich für das normalerweise profitable Messegeschäft in der Hotellerie nicht gut an. Lage und Perspektiven aus Köln und Stuttgart > Lichtblick am Rhein: Trotz Omikron fand vom 30. Januar bis 2. Februar die Süßwarenmesse ISM unter 3GRegeln statt. Angesichts 20.000 erwarteter Fachbesucher verzeichneten die Hoteliers der Domstadt wieder etwas Geschäft. „Wir haben an den Hauptmessetagen eine Belegung von 55 bis 65 Prozent erzielt - 40 Prozent mehr als in normalen Businesswochen während Corona“, so Mirko Kaiser, General Manager im Dorint an der Messe Köln (313 Zimmer). Im Vergleich zu vor Corona sind das dennoch 40 Prozent weniger Belegung und 56 Prozent weniger Umsatz, wobei die Durchschnittsrate mit 235 Euro weitestgehend (7 % Verlust) gehalten werden konnte. ... „Eine Katastrophe“, kommentiert Thomas M. Fischer, Direktor im Mövenpick Stuttgart Airport (326 Zimmer) und im Mövenpick Hotel Messe & Kongress (262 Zimmer), das erste Quartal beim Blick in den Messekalender. „Angesichts einer Belegung von 15 bis 20 Prozent lohnt es sich eigentlich nicht, die Hotels operativ zu betreiben.“ Im Vergleich zu 2019 rechnet er mit 75 bis 80 Prozent fehlendem Umsatz in diesem Jahr. Als komplett verloren sieht auch Filip Winzap, Hotelmanager im Moxy Stuttgart Airport (176 Zimmer), das erste Quartal. Ohne Pandemie hätten die Messen CMT und R+T umsatzstarke Tage bedeutet. Doch die fielen weg, da beide auf 2023 verschoben wurden. ... ff

 

 

  

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