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Gehälter: Arbeitgeber mit Persönlichkeit - Michael Kaufhold, „Employer Branding"

Küche - 2022-01/02 - Seite 20-21: Michael Kaufhold ist Experte für „Employer Branding". In seinem Gastbeitrag erläutert er, warum das ein Thema ist, an dem gerade das Gastgewerbe nicht vorbeikommt. > Besonders personalintensive Bereiche wie das Gastgewerbe kämpfen mit einem dramatischen Rückgang bei den Bewerbungen. Für Unternehmen wie Restaurants oder Hotels kann der Aufbau einer sogenannten „Employer Brand" Abhilfe schaffen. Was in der Industrie bereits angekommen ist, soll und kann auch in Gastronomie und Hotellerie die Personalsituation verbessern helfen. Unter Employer Branding wird grundsätzlich der Aufbau einer Arbeitgebermarke verstanden. Das beinhaltet alle Maßnahmen, die ein Betrieb ergreift, damit er sich am Arbeitsmarkt hervorhebt. … Markenbildung fördert Identifikation > Gerade im gastronomischen Bereich, in dem es vor allem auf menschliche Faktoren und Service ankommt, ist gutes Personal der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer etablierten Employer Brand, also Arbeitgebermarke, gelingt es einem Unternehmen, dass sich die vorhandenen Mitarbeiter stärker mit dem eigenen Betrieb identifizieren. Sie fühlen sich als Teil einer gemeinsamen Mission und tragen diese aktiv nach außen. Diese positive Außenwirkung strahlt auf das Unternehmen in zweierlei Weise ab. Zum einen werden die Gäste positiv beeinflusst. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren können und sich als Teil einer Gemeinschaft beziehungsweise einer Marke fühlen, sind zufriedener bei der Arbeit. Und zufriedenere Mitarbeiter sind nachweislich produktiver. Diese gesteigerte Zufriedenheit und Produktivität wirkt sich automatisch auch auf die Gäste aus. Zum anderen wirkt sich das auch positiv auf potenzielle, neue Mitarbeiter aus. Durch eine Employer Brand gewinnt der Gastgewerbebetrieb mehr Wirkung nach außen und erzeugt stärkere Aufmerksamkeit. ...ff

 

 

  

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